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| 01:39 Uhr

Nachdenklichkeit trifft Sinnlichkeit und Spieltrieb

Elsterwerda.. „Die Leichtigkeit und Unaufdringlichkeit, mit der malerische Zusammenhänge von großer Komplikation in Erscheinung treten, verblüfft“ , sagt der Kunstwissenschaftler Prof. Klaus Hammer über die Arbeiten des Malers und Zeichners Falk Nützsche aus Bischofswerda.

Nützsche entfalte in seinen farbigen Werken auf Papier und in seinen Ölbildern Bildpoesie mit den Mitteln einer natürlichen und selbstverständlich erscheinenden Bildsprache. Nachdenklichkeit treffe sich mit Sinnlichkeit und konstruktivem Spieltrieb. Falk Nützsche präsentiert gegenwärtig in der Kleinen Galerie „Hans Nadler“ 30 Werke in Öl und Mischtechniken und hat außerdem extra für Elsterwerda 150 Fotos von weiteren Arbeiten zusammengestellt, die in Originalgröße keinen Platz in der Galerie gefunden hätten.
Welche Geschichten sich um das Gemälde vom Dinglingerhaus in Dresden ranken, in dem Prof. Nadler lange Zeit mit seiner Familie gewohnt hat, auf welchen Umwegen der Bischofswerdaer Falk Nützsche (Jahrgang 1960) zu seiner künstlerischen Leidenschaft fand und was ihn schließlich im Jahre 2003 zur Beschäftigung mit Körper und Akt veranlasste - dieses und viel mehr wird Stephan Creuzburg vom Galeriebeirat morgen Abend um 19 Uhr im Gespräch mit dem Künstler genauer wissen wollen. Interessant dürfte auch sein, was aus Falk Nützsches Plan geworden ist, an jenen Ort zurückzukehren, an den es ihn im Winterkampf 1986 als Offizier verschlagen hatte - nach Plessa. (gb)