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Nach vielen Anstrengungen Nägel mit Köpfen machen

Bad Liebenwerda. Landespolitikerin Anja Heinrich fordert Kooperation der Südbrandenburgischen Orgelakademie mit der Kreismusikschule Gebrüder Graun. pm/blu

Über viele Jahre hat sich die Südbrandenburgische Orgelakademie im Herzen der Kurstadt Bad Liebenwerda entwickelt. "Hier geht es nicht nur um Handwerk und eine weitreichende Firmengeschichte. Hier geht es um Wissenschaft, kulturelle und handwerkliche Bildung, um regionale Identität und eine vielschichtige, beeindruckende Orgelkunst", sagt Anja Heinrich.

Die Landtagsabgeordnete und Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion wird nicht müde, die Einmaligkeit der Südbrandenburgischen Orgelakademie im gesamten Land Brandenburg zu unterstreichen. Sie ist Initiatorin eines Antrages für den kommenden Kreistag des Landkreises Elbe-Elster, dessen Forderung sich auf ein zu erarbeitendes Konzept bezieht, welches zur Folge haben soll, die Südbrandenburgische Orgelakademie in die Arbeit der Kreismusikschule Gebrüder Graun einzubeziehen und somit zu einem Teil der Kulturkonzeption des Landkreises Elbe-Elster unter Berücksichtigung eines anzupassenden Kulturhaushaltes zu entwickeln. Dabei sei die universitäre Ausbildung im Fach Orgel an der Universität Potsdam nicht unwesentlich und in die Konzeption einzubeziehen.

"Ich habe die berechtigte Hoffnung, dass die anvisierte Konzeption überparteiliche Unterstützung erfährt. Und ich hege den Wunsch, dass von den vielen Anstrengen durch die Mitglieder der Orgelakademie, allen voran Dieter Voigt und Kurstadtbürgermeister Thomas Richter, unsere Kinder, Jugendlichen, Bürger und Gäste gemeinsam und voneinander partizipieren werden."