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| 09:32 Uhr

So reagiert das Krankenhaus Elsterwerda
Krankenhaus verschiebt Operationen

Elsterwerda. Prof. Dr. Roland Reinehr: „Unsere Mitarbeiter sind heute alle Wasserträger.“ Von Frank Claus

Die Havarie an der Trinkwasserhauptleitung bei Würdenhain sorgt für eine Ausnahmesituation im Krankenhaus Elsterwerda. Am Mittwochmorgen zeigt sich der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Roland Reinehr, sehr sachlich: „Wir werden nicht dringend nötige Operationen und diagnostische Eingriffe verschieben.“ Die Notfallversorgung werde im Klinikverbund mit den beiden anderen Standorten in Herzberg und Finsterwalde koordiniert. In besonders kritischen Fällen würde, wie auch sonst, an andere Krankenhausstandorte verlegt. Für eine begrenzte Zeit gebe es Notwassertanks am Krankenhaus Elsterwerda. „Aber der Wasserverband hat sehr schnell reagiert und uns einen Trinkwasserwagen mit 1,5 Kubikmeter Inhalt vor das Haus gestellt. In Kürze sollen wir einen weiteren mit 2,5 Kubikmetern bekommen.“ Am Nachmittag wird ein weiteres 30-Kubikmeter-“Fass“ bereitgestellt. Die Versorgung der Patienten im Krankenhaus sei gesichert. „Unsere Mitarbeiter sind heute alle Wasserträger“, meint der Ärztliche Direktor und spricht von enorm hoher Einsatzbereitschaft.