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Nach Blitzschlag: Zweite Familie muss ausziehen

Wainsdorf. Der Blitzschlag mit nachfolgendem Brand am Dienstag der vergangenen Woche in einem Doppelwohnhaus in der Berliner Straße in Wainsdorf hat nicht nur eine Wohnhaushälfte unbewohnbar gemacht, sondern auch die zweite. Durch die erforderlichen Löscharbeiten ist erhebliches Wasser auch in den zweiten Gebäudeteil gelaufen – "und zwar vom Dachgeschoss bis in den Keller", wie die betroffene Familie Lorenz bestätigt. Frank Claus

Die Schadensgutachter der Versicherung seien bereits vor Ort gewesen. Vermutlich werden die erforderlichen Sanierungsarbeiten so groß sein, dass auch die zweite Familie ausziehen muss, um die Haushälfte wieder instand zu setzen. Der Blitzschlag hat im Ort auch mehrere Telefonanschlüsse, sowohl von Privatleuten als auch von Firmen lahmgelegt. Besonders sauer ist Wolfgang Kunath, Inhaber des gleichnamigen Fliesen- und Sanitärhandels im Ort. "Ich habe seit dem Blitzschlag seit mehr als einer Woche keinen Telefon- und Internetanschluss mehr. Ich kann weder Aufträge und Bestellungen auslösen, noch Rechnungen schreiben. Das ist geschäftsschädigend." Die Telekom hat gestern gegenüber der RUNDSCHAU eine umgehende Prüfung zugesichert.