Heute hält um 19 Uhr der Münzexperte Burghard Schauer aus Berlin im Kreismuseum Bad Liebenwerda einen Vortrag zum Thema Münzfunde im Elbe-Elster-Kreis. Die Sonderausstellung zeigt Kostbarkeiten aus etwa 25 Münzfunden aus der Region zwischen Lausitz und Ostsee.
Der Schatz aus Lausitz ist zum Beispiel der größte erhalten gebliebene Silberschatz aus der Römerzeit. Der Fund aus dem Herzberger Stadtteil Frauenhorst wiederspiegelt den wichtigsten erhaltenen Münzschatz aus dem 18. Jahrhundert aus kursächsischer Zeit.
In Bad Liebenwerda wird dem Besucher unter anderem gezeigt, womit vom Mittelalter bis hin zur Neuzeit in Wahrenbrück, Lausitz, Oschätzchen oder Fichtenberg gezahlt wurde. In all diesen Orten wurden in der Vergangenheit bereits mehr oder weniger große Münzschätze gefunden. In den Erklärungen zu den einzelnen Schatzfunden ist unsere jeweils Region rot untermalt. (vr)