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| 02:39 Uhr

Mühlberg bleibt bei den Plänen der Kurstadtregion weiter auf Distanz

Mühlberg. Wenn die Mühlberger Bürgermeisterin Hannelore Brendel am heutigen Freitag in einer nächsten Kurstadtregion-Runde auf ihre Amtskollegen trifft, so kann sie Vollzug melden. Am Mittwochabend haben die Elbestadt-Abgeordneten der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die Wahrnehmung von Aufgaben und den Kostenausgleich im Bereich Personenstandswesen zugestimmt. Sylvia Kunze

Mit neun Ja- und drei Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen. Das zeigt, einig ist man sich in Mühlberg über einen gemeinsamen Weg in Richtung Kurstadtregion noch immer nicht.

Hannelore Brendel hat versprochen, ihre Bürgermeisterkollegen aus Bad Liebenwerda, Falkenberg und Uebigau-Wahrenbrück noch einmal nahezubringen, dass man in Mühlberg Bauchschmerzen mit dem eingeschlagenen Weg habe.

Dabei gehe es nicht um die Zusammenarbeit an sich. Die sei ohne Zweifel nötig, betonte Abgeordneter Dieter Jähnichen. Ihm bereite viel eher das schnelle Schaffen von Fakten Sorgen, wo die Landesregierung noch nicht einmal formuliert habe, wohin der Weg gehen solle. Er halte es unter diesem Aspekt nicht für ratsam, jetzt schon Pläne wie das Zusammenlegen der Standesämter voranzutreiben, die auch noch finanzielle Folgen für die Kommunen haben. Zudem bekräftigte Jähnichen seine Kritik am Kooperationsvertrag: "Mir fehlt darin die klare Aussage, wo es hingehen soll."