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| 15:56 Uhr

Honda führt vor Suzuki
Wieder mehr Feuerstühle in Elbe-Elster

Carmen und Dieter Winkelmann aus Thalberg geben auch Fahrschulunterricht.
Carmen und Dieter Winkelmann aus Thalberg geben auch Fahrschulunterricht. FOTO: Frank Claus / LR
Elbe-Elster. Zum vierten Mal hintereinander ist im Landkreis die Zahl der angemeldeten Motorräder gestiegen. Von Frank Claus

Sich auf dem Motorrad den Wind um die Nase wehen lassen – das liegt im Trend. Allein im Jahr 2017 sind 70 neue Motorradpiloten dazugekommen. Mit Stand vom 31. Dezember sind im Zulassungsbereich des Landkreises Elbe-Elster 5499 Krafträder als zugelassen registriert, davon 2804 mit einem Saisonkennzeichen und 55 mit einem historischen Kennzeichen als Oldtimer.

Im Jahr 2016 gab es exakt 634 „Bikerbräute“, die ein Zweirad auf ihren Namen angemeldet hatten. Nach wie vor beliebt sind die Saisonkennzeichen, die Biker zumeist zwischen März/April bis Oktober/November nutzen. Erstmals hat das Straßenverkehrsamt auch die Marken-Hitliste zusammengestellt. Danach liegen Honda und Suzuki fast gleichauf. Aufhorchen lässt, dass immerhin knapp 200 Harleys auf Elbe-Elsters Straßen rollen.

Zur Bikerfamilie gehören auch Carmen und Dieter Winkelmann aus Thalberg, die seit vielen Jahren auf den Feuerstühlen sitzen und Fahrschulunterricht geben. Private Ausfahrten führen sie meist mit Freunden durch – an verlängerten Wochenenden quer durch Deutschland.

Dieter Winkelmann glaubt, dass sich gerade zu Saisonbeginn einige Motorradfahrer noch überschätzen. „Du musst erst wieder ein Gefühl für Kurvengeschwindigkeit, Schräglage, Blicktechnik und das Bremsen kriegen. Außerdem sind die Reifen im Frühjahr noch kälter, haben nicht den richtigen Grip“, sagt er und gibt den Tipp, es ruhig angehen zu lassen. „Immer“, so ergänzt seine Frau, „sollte man mit Motorradkleidung auf Tour gehen und natürlich einem technisch einwandfreien Krad.“

Die erste große Ausfahrt im Raum Bad Liebenwerda startet am 14. April beim Drachenfest von Motorrad-Balzer im Gewerbegebiet Lausitz. Diesmal geht es ab 13 Uhr auf eine Runde über Uebigau und Doberlug-Kirchhain zurück zum Firmensitz nach Lausitz.