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| 17:13 Uhr

Zu Ostern
Miniaturenpark in Elsterwerda erwacht aus dem Winterschlaf

Parkmitarbeiterin Daniela Müller (56) stellt die Uhr an der St.-Nikolai-Kirche in Bad Liebenwerda symbolisch schon vorab auf die Sommerzeit.
Parkmitarbeiterin Daniela Müller (56) stellt die Uhr an der St.-Nikolai-Kirche in Bad Liebenwerda symbolisch schon vorab auf die Sommerzeit. FOTO: Veit Rösler
Elsterwerda. Karfreitag öffnet der Park wieder seine Tore. Die Uhren an den teilweise komplett überarbeiteten Gebäuden ticken schon nach Sommerzeit. Von Veit Rösler

Nicht nur im großen Mitteleuropa, auch in dessen Miniaturisierung, im kleinen Miniaturenpark in Elsterwerda, beginnt bald die Sommerzeit. Während nach geltenden gesetzlichen Vorgaben die Uhren in der Nacht zum Sonntag um eine Stunde vorgestellt werden, öffnet der Park in wenigen Tagen für seine Sommersaison.

Seit etwa drei Wochen werden von sieben Mitarbeitern insgesamt etwa 120 Miniaturen im Format 1:25 im Park aufgestellt. Einige Bilder bestehen aus mehreren Gebäuden. Als offizieller Eröffnungstermin wird der Karfreitag und damit der 30. März ab 10 Uhr angegeben, um über das Osterfest die ersten Besucher empfangen zu können. Zwischen den Miniaturen und im niedrigen Bewuchs lässt sich temporär von den Erwachsenen so manches Osterei für die Kinder verstecken.

Über die zurückliegenden Wintermonate sind insgesamt neun Modelle komplett überarbeitet worden. Darunter auch das Rathaus Elsterwerda. Die Sonne hatte in den vergangenen Jahren die Farb-Pigmente geschädigt. So war aus dem grünen Rathaus ein hellblaues Gebäude entstanden. „Das hat uns nicht gefallen. Wir sind hier Perfektionisten“, sagt Parkmitarbeiterin Daniela Müller (56).

Neu dazu gekommen sind die Slawenburg Raddusch und das Japanische Tee-Haus Cottbus. Die beeindruckende Energiefabrik Knappenrode ist am 22. Juni 2017 einem Sturm zum Opfer gefallen. Auch sie musste repariert und restauriert werden.

Glück hatten die Parkmitarbeiter in diesem Jahr mit dem Wasserschloss Fürstlich Drehna. Wegen der eisigen Temperaturen in den vergangenen Tagen war der das Schloss umgebende See zugefroren. So konnte das Schloss bequem über die Eisfläche getragen werden.