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Kommentar
Und jetzt bloß nicht zufriedengeben

FOTO: Sebastian Schubert / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Elsterwerda, so scheint es, ist nach dem 10. Dezember dieses Jahres und erst recht ab Dezember 2019 sehr, sehr ordentlich ans Bahnnetz angebunden. Doch Bürgermeister Dieter Herrchen warnt: Noch sei nicht alles in Sack und Tüten. Nun müsse hiesige Kommunalpolitik auf die Taktung und die Anschlüsse in Richtung Riesa und Chemnitz achten, da das Fahrgastaufkommen von dort Frequenzbringer für die Fahrgastzahlen in Elsterwerda ist. Man könne sich sicher sein: Die Bahn wird nie aufhören, Reisende zu zählen.Und noch etwas, so Dieter Herrchen, bleibe wichtig. Auch nach Einführung des Zweistundentakts nach Berlin ab 2019 müssten die zwei mühsam erkämpften IC-Stopps am Freitag und Sonntag in Elsterwerda erhalten bleiben. „Sonst verspielen wir wieder die schnelle Anbindung ins Altbundesgebiet für Pendler und eine Chance für den Tourismus“, sagt er. Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Außer: Der Fahrplan muss damit auch Pflichtlektüre der Kommunalpolitik werden. Von Frank Claus