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| 17:40 Uhr

Kommentar
Die „schwarze Pampe“ ist Heil- und Imagefaktor

FOTO: Sebastian Schubert / LR
Es ist noch nicht lange her, da standen Moorbehandlungen in der Rheumaklinik in Bad Liebenwerda – damals noch in anderem Besitz – auf der Kippe. Weil die Aufbereitung und Anwendung von Moor auch ziemlich aufwendig ist, war es plötzlich „betriebswirtschaftlich nicht mehr richtig darstellbar“.  Plötzlich war der Kurstadt-Status in Gefahr. Kämmerer Gerd Engelmann warnte damals vor einem Aus: „600 bis 700 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Ein Drittel der Gaststätten würde sterben. Wir sollten das nicht unterschätzen.“ Von Claus

 Inzwischen hat sich in der Klinik das Verhältnis zum Moor wieder grundlegend verändert. Fast jeder Patient werde mit dem Naturheilmittel behandelt. Die Kapazitäten sind derart ausgereizt, dass ambulante Anwendungen kaum möglich sind. Gut, dass im Zuge des geplanten Neubaus des Vitalressorts auch Möglichkeiten der Moorbehandlung erörtert werden. Die Experten dafür gibt es ja schon mal in der Stadt.