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| 15:58 Uhr

Kommentar
„Alwine“ – es bleibt spannend!

FOTO: Sebastian Schubert / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Die einstige Bergarbeitersiedlung „Alwine“ bei Domsdorf im Elbe-Elster-Kreis ist versteigert. 140 000 Euro ist einem Bieter die Zukunft des Areals wert. Von Frank Claus

Ob es der gleiche Interessent ist, der schriftlich ein Angebot mit den Worten „zum Wohle der Bürger“ abgegeben hat, bleibt noch unklar. Damit gibt es natürlich auch noch keine Aussagen zur Zukunft der „Alwine“. Ist es eine Person, die in den Standort investieren will? Bleibt es die Heimat für die gegenwärtig dort lebenden 15 Menschen?

Es gibt noch keine Antworten. Und so ist es auch zu früh, sich über die Versteigerung zu freuen. Eins aber wird immer im Gedächtnis bleiben – das gewaltige Medieninteresse. Wer „Alwine“ auch immer war – die Tochter oder Frau eines Bergbau- oder Fabrikbesitzers? „Alwine“ hat ganz spät noch mal für gehörig Furore gesorgt und Uebigau-Wahrenbrück für kurze Zeit mächtig in den Deutschland-Fokus gerückt.