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| 14:48 Uhr

Natur und Umwelt
Mehr Schutz für Forsthaus Prösa und Hohe Warte

Die Naturschutzgebiete Forsthaus Prösa und Hohe Warte stehen im Mittelpunkt eine Informationsveranstaltung am Mittwoch.
Die Naturschutzgebiete Forsthaus Prösa und Hohe Warte stehen im Mittelpunkt eine Informationsveranstaltung am Mittwoch. FOTO: Landesamt für Umwelt Naturparkverwaltung Niederlausitzer Heidelandschaft / Katrin Janetzko
Doberlug-Kirchhain/Bad Liebenwerda. In Doberlug-Kirchhain findet am Mittwoch eine Infoveranstaltung für Interessierte, Anlieger und Eigentümer statt.

Große, unzerschnittene Waldgebiete sind eine Besonderheit des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft. Die Kernbereiche der Liebenwerdaer Heide und des Waldgebietes Weißhaus wurden der Deutschen Bundesstiftung Umwelt übertragen und werden als Teil des Nationalen Naturerbes Schritt für Schritt aus der Nutzung genommen. Die sich anschließenden Waldbereiche werden weiter bewirtschaftet, stehen allerdings als Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Gebiete unter Schutz. Was bei der Nutzung dieser Flächen beachtet werden muss, um die hier vorkommenden besonders wertvollen Lebensräume und Arten langfristig zu erhalten, wird entsprechend der europäischen FFH-Richtlinie (Schutzgebietsnetz Natura 2000) in Managementplänen festgelegt.

Im Verlauf der Managementplanung wird einerseits der gegenwärtige Zustand der FFH-Gebiete beschrieben, andererseits werden in Kooperation mit Flächennutzern, Eigentümern und anderen Betroffenen gezielt die Maßnahmen erarbeitet, die notwendig sind, um wertvolle Lebensräume und Arten langfristig zu erhalten. Dabei werden auch die Fördermöglichkeiten benannt, die zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in Anspruch genommen werden können.

In diesem Rahmen laden die Naturparkverwaltung Niederlausitzer Heidelandschaft und das mit der Planung beauftragte Fachbüro Myotis alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zur Managementplanung in den FFH-Gebieten „Forsthaus Prösa“ und „Hohe Warte“ ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 29. August, um 17 Uhr im Refektorium des Klosters Doberlug (Schlossplatz 1) statt.

Neben den rechtlichen Grundlagen und dem Ablauf der Managementplanung werden laut Einladung dabei auch die Gebiete mit den sie kennzeichnenden Arten und Lebensräumen vorgestellt. Abgeschlossen wird die Veranstaltung mit einer offenen Diskussion. „Wir sind sehr daran interessiert, die Hinweise und Anmerkungen der Ortskenner einzuholen. Von deren langjähriger Erfahrung kann die Managementplanung nur profitieren“, skizziert der Verfahrensbeauftragte Benjamin Schellenberger Costa seine Erwartungen an die Veranstaltung.

(pm/blu)