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| 02:41 Uhr

Medizin Herzberg verkürzt mit Derbysieg Abstand auf Spitzenreiter

Verbandsliga, Männer. SG Medizin Herzberg – KSV Germania Lebusa 5,5:2,5 (3061:2977). Philipp Thinius Markus Strobach Thomas Böttger R. Mahling

Im Heimspiel gegen Lebusa galt es für die Mediziner zu punkten, um die Minimalchance auf die Titelverteidigung zu wahren. Herzberg bot aufs Neue eine gute geschlossene Mannschaftsleistung gegen einen größtenteils gut mithaltenden Gegner aus Lebusa. Nach Spielende waren es aber die Hausherren, die sich über zwei weitere Tabellenpunkte freuen durften. Dass die Verbandsliga voller Überraschungen steckt, bewies die Begegnung Finsterwalde (Tabellenschlusslicht) gegen Seelow (Ligaprimus), welche die abstiegsbedrohten Sängerstädter gewannen. Auf die Tabellenplatzierungen hat der Ausgang des Spiels noch keine Auswirkung. Aber Herzberg kämpft sich mit dem Heimsieg auf magere zwei Punkte an die Spitze heran. Die Spannung in den letzten drei verbleibenden Partien bleibt damit erhalten.

ESV Lok Guben - SV Frieden Beyern 2:6 (3151:3169). Nachdem die Ergebnisse der Samstagspartien beim Beyern-Gastspiel am Tag darauf in Guben die Runde machten, war klar, dass der SVB mit einem Sieg einen gewaltigen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen könnte. Denn die Konkurrenz im Tabellenmittelfeld aus Lebusa, Schlieben und Elsterwerda konnte keinen Sieg einfahren. Die Beyern schon. Die geringe Kegeldifferenz zeigt, dass der Ausgang der Begegnung bis zum Schluss offen war. Was die Tabelle betrifft, kann der SVB kurz durchatmen.

SSV G-W Plessa - ESV Lok Elsterwerda II 6:2 (2996:2906). Plessas Startspieler Böttger (498) setzte sich durch einen Endspurt auf der letzten Bahn gegen Ziesche (476) durch und holte den Mannschaftspunkt. Noch besser machte es der Tagesbeste, SSV-Sportler Gärtner (517), der klar gegen Horn (486) die Punkte holte. Der Mitteldurchgang von Grün-Weiß mit Buchhold (486) und Richter (495) tat sich schwer gegen Elsterwerdas Born (473) und Kläber (495). Die Punkte wurden geteilt. So lag Plessa vor Ende des letzten Durchgangs mit 3:1 Punkten und 71 Kegeln in Front. SSV-Schlussstarter Rozek (492) musste sich Jach (498) geschlagen geben und den Punkt abgeben. Sando (508) beherrschte die Bahn besser und holte den Punkt gegen Kremiec (480).

TSV 1878 Schlieben - SV Grün-Gelb Hohenbocka 1:7 (3092:3231). Der TSV konnte keinen Druck aufbauen und seine eigenen Stärken ausspielen. So mussten die Schliebener gegen Hohenbocka eine empfindliche Heimniederlage einstecken, die zu jedem Zeitpunkt der Partie verdient war. Hohenbocka spielte selbstbewusst und glänzt mit neuem U23-Bahnrekord von C. Potratz (591). Der TSV muss diese Niederlage schnell abhaken. Die Spitze der Verbandsliga ist gegenwärtig zu stark für die Schliebener.

In den kommenden Begegnungen muss noch etwas für das Punktekonto getan werden, da noch nicht bekannt ist, wie viele Teams den Gang in die Landesliga antreten müssen.