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| 02:37 Uhr

Marionettenschau vorerst nur bis Ende des Jahres

Das Foto zeigt Uwe Brockmüller im Jahr 2005 beim Aufbau einer Sonderausstellung zum Internationalen Puppentheaterfestival im Kreismuseum in Bad Liebenwerda.
Das Foto zeigt Uwe Brockmüller im Jahr 2005 beim Aufbau einer Sonderausstellung zum Internationalen Puppentheaterfestival im Kreismuseum in Bad Liebenwerda. FOTO: V. Rösler/vrs1
Bad Liebenwerda. Die wertvolle Marionettensammlung, die der Landkreis Elbe-Elster mithilfe des Kulturministeriums Brandenburg, der Kulturstiftung der Länder, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster" angekauft hat, ist vorerst nur bis Jahresende im Kreismuseum in Bad Liebenwerda zu sehen. Frank Claus

Das war eine Freude vor dem Weihnachtsfest: Das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda ist nun im Besitz einer wertvollen Puppentheatersammlung. Sie enthält rund 5000 Objekte rund ums Puppentheater - darunter allein über 2000 Figuren. Sie gehörte bis dahin Karin Brockmüller und ihrem 2009 verstorbenen Mann Uwe aus Unterfranken. Die Stücke sind weltweit zusammengetragen worden. Dr. Britta Kaiser-Schuster von der Kulturstiftung der Länder hatte bei der Übergabe betont: "Mit dieser Erwerbung gelingt dem Museum eine noch stärkere Profilierung als Fachmuseum, das die kulturhistorische Bedeutung des Puppentheaters würdigt und die Entwicklung des Wandermarionettentheaters in einen internationalen Kontext stellt." Sie ergänzt die wertvolle Gierholdsche Marionettensammlung, die bereits jetzt einen der Schätze des Museums darstellt. Die angekaufte Sammlung wird nun in die Bestandsdateien des Museums aufgenommen. Im Jahr 2018 soll es eine Sonderausstellung geben.