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| 11:27 Uhr

Spitzen-Nachwuchs
Marie Hauke ist beste „Graun“-Schülerin

Als erste Preisträger bei „Jugend musiziert“ präsentierten sich beim „Best of“ Carl Schwarz, Laetitia Pilz, Julia Lengeling, Wanderpokalgewinnerin Marie Hauke und Bruno Bulang (hinten v.l.) mit Musikschulleiter Thomas Prager (Mitte) und den Percussion-Weberknechten (vorn).
Als erste Preisträger bei „Jugend musiziert“ präsentierten sich beim „Best of“ Carl Schwarz, Laetitia Pilz, Julia Lengeling, Wanderpokalgewinnerin Marie Hauke und Bruno Bulang (hinten v.l.) mit Musikschulleiter Thomas Prager (Mitte) und den Percussion-Weberknechten (vorn). FOTO: Jürgen Weser
Bad Liebenwerda. Das 15. „Best of“-Konzert präsentierte leistungsstarke Musikschüler für den Landeswettbewerb. Von Jürgen Weser

Ein Höhepunkt auf dem Weg zum Landesfinale im Wettbewerb „Jugend musiziert“ ist für die besten „Graun“-Musikschüler des Elbe-Elster-Kreises jährlich der „Best of“-Wettbewerb als Gemeinschaftsaktion von der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ und der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“. Auch wenn am Sonntag die Grippewelle für einige Absagen im Bürgerhaus Bad Liebenwerda bei den jungen Talenten gesorgt hatte, erlebten die Konzertbesucher eine beeindruckende Demonstration talentierter Nachwuchsmusiker.

Insgesamt 33 Delegierungen zum 55. Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ vom 15. bis 17. März erspielten sich die Elbe-Elster-Musikschüler unlängst beim Regionalwettbewerb in Cottbus. Außerdem konnte Musikschulleiter Thomas Prager den Sonderpreis der Stadt Cottbus für die beste Wettbewerbsleistung durch das Schlagzeugensemble Weberknechte in Empfang nehmen. Am Sonntag durften sich Nils Ertle, Finn Jäpel, Jannik Kloditz, Florian Bergener und Richard Schmidt über eine kleine Finanzspritze freuen.

Zu den Qualifizierten mit der Höchstpunktzahl 25 gehört Marie Hauke, die beim „Best of“ das schönste Strahlen im Gesicht hatte. Dafür gab es allen Grund: Sie erhielt aus den Händen von Musikschulleiter Thomas Prager den Frank-Pietersen-Wanderpokal 2018 der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ für die beste Wettbewerbsleistung. Wie großartig die Schülerin von Kathrin Hübner ihrer Klarinette Töne entlocken kann, bewies Marie mit „Dance Preludes“ von Witold Lutowski.

Die Entscheidung für den Wanderpokal sei diesmal besonders schwer gewesen, so Prager, denn auch das Schlagzeugensemble Weberknechte und das Duo Carl Schwarz (Violoncello) und Laetitia Pilz (Klavier) konnten sich beim Regionalwettbewerb die höchste Punktzahl erspielen. Mit Musik von Paul Hindemith stellte das Violoncello/Klavier-Duo beim „Best of“-Konzert sein beachtliches Können unter Beweis. Beide jungen Musiker werden wie Marie Hauke in den nächsten zwei Wochen bei den Junior-Konzerten des Finsterwalder Kammermusikfestivals Konzerterfahrungen sammeln können.

Die Weberknechte mit gekonnter Marimba-Ensemblemusik begeisterten das „Best of“-Publikum. Auch die elfjährige Gitarrenschülerin Julia Lengeling von Bernhard Klar wusste fingerfertig mit kleinen Jazzstücken zu überzeugen. Ebenfalls als 1. Preisträger zeigte Bruno Bulang mit dem Tenorhorn sein Können.

Leider kam es nicht zum erwarteten Auftritt des ehemaligen Elbe-Elster-Musikschülers Johannes Pietzonka, der inzwischen als Tenor auf den großen Bühnen Karriere macht. Auch ihn hatte die Grippe gestoppt.

Damit die Kreismusikschule ihre talentierten jungen Musiker noch mehr fördern kann, überreichte Kreiskämmerer Peter Hans im Auftrag der Sparkassenstiftung einen Scheck in Höhe von 5700 Euro an Musikschulleiter Thomas Prager. „Musik ist die Sprache der Leidenschaft“, zitierte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und hob hervor, dass an der Elbe-Elster-Kreismusikschule diese Leidenschaft von 85 Pädagogen an 2200 Schüler vermittelt wird. Äußeres Zeichen sei die Tatsache, dass sich die „Gebrüder Graun“-Schule dauerhaft als eine der stärksten Musikschulen im Land Brandenburg etabliert hat.