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| 16:45 Uhr

Galerie Elsterwerda präsentiert
Landschaften und Abstraktionen

 Galerieleiter Gerhard Scherf kennt Maria Pieper aus Schöneiche seit der Studienzeit. Da war es klar, dass er sie eines Tages unbedingt einladen musste.
Galerieleiter Gerhard Scherf kennt Maria Pieper aus Schöneiche seit der Studienzeit. Da war es klar, dass er sie eines Tages unbedingt einladen musste. FOTO: LR / Manfred Feller
Elsterwerda. Eine neue Ausstellung wird gegenwärtig in der Kleinen Galerie in Elsterwerda gezeigt. Am Freitag (26. April) wird zum Galeriegespräch mit der Künstlerin Maria Pieper eingeladen.

Naturalistisches wird der Besucher in der neuen Ausstellung „Landschaften und Abstraktionen“ der Kleinen Galerie „Hans Nadler“ in Elsterwerda nicht finden. Vielmehr zeigt die ambitionierte Freizeitmalerin Maria Pieper aus Schöneiche bei Berlin abstrahierte, kubistische Landschaften und eben farbenstarkes Abstraktes. Dies alles lässt dem Betrachter Raum zur Interpretation. Die spät berufene Künstlerin hat sich vor allem der Aquarell- und Acrylmalerei verschrieben. „Öl nicht, das trocknet mir zu lange“, sagt sie, die 1938 in Pommern geboren wurde und im Raum Schwerin aufgewachsen ist.

 Maria Pieper stellt einige ihrer abstrakten Arbeiten aus.
Maria Pieper stellt einige ihrer abstrakten Arbeiten aus. FOTO: LR / Manfred Feller

Zunächst hat Maria Pieper angewandte Kunst in Sonneberg und Hermsdorf (Thüringen) studiert. Anschließend hat sie drei Jahre als Gefäßgestalterin in den Keramischen Werken Haldensleben gearbeitet. Dann ging sie nach Berlin und wollte sich selbstständig machen. Eine Töpferscheibe hatte sie. „Aber auf den notwendigen Brennofen hätte ich zehn Jahre warten müssen. Und der war auch noch so teuer wie ein Auto“, erinnert sie sich an diese für sie wenig erbauliche Zeit.

Sie sattelte um, studierte Pädagogik und Kunsterziehung. Als Lehrerin arbeitet sie dann bis zur Pensionierung 1998 in Berlin. „Da war ich 60 und konnte endlich machen, was ich wollte“, sagt sie. Mit ihrem Talent konnte es nur die Malerei werden. „Am liebsten male ich Landschaften, auch Akte, Stillleben, Interieurs und Abstraktes“, schildert sie ihr Spektrum. Eine Auswahl ist nun in Elsterwerda zu sehen.

 Die Ideen für ihre Landschaftsbilder hat sich die Künstlerin unter anderem an der Ostsee und in der Umgebung ihres Wohnortes geholt.
Die Ideen für ihre Landschaftsbilder hat sich die Künstlerin unter anderem an der Ostsee und in der Umgebung ihres Wohnortes geholt. FOTO: LR / Manfred Feller

Die Ausstellung mit Arbeiten von Maria Pieper wird bis zum 10. Juni gezeigt. Doch zunächst, am Freitag (26. April) um 19 Uhr, gibt es das Galeriegespräch mit der Künstlerin.

Öffnungszeiten der Galerie: montags geschlossen, dienstags bis sonnabends von 12 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

 Maria Pieper mag das Abstrahieren von Landschaften.
Maria Pieper mag das Abstrahieren von Landschaften. FOTO: LR / Manfred Feller
(mf)