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| 13:15 Uhr

Tragischer Unglücksfall
Mann aus Hirschfeld starb vermutlich an Rauchgasen

Die Retter konnten in Hirschfeld nicht mehr helfen.
Die Retter konnten in Hirschfeld nicht mehr helfen. FOTO: Fotolia / Benjamin Nolte
Hirschfeld. Zu Wochenbeginn war ein 60-jähriger Mann in seiner selbst gewählten Behausung, einer massiven Gartenlaube in der Oelsnitzer Straße in Hirschfeld, leblos aufgefunden worden.

Eine Frau hatte die Leitstelle am Montag um 10.16 Uhr informiert, so Ines Filohn, Sprecherin der Polizeidirektion Süd in Cottbus. Beim Eintreffen der Rettungskräfte soll es nach Rauchgasen gerochen haben. Vermutlich sei der Mann an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben, heißt es weiter. Die weiteren Ermittlungen und Untersuchungen sollen Klarheit bringen. „Die Informationen der Polizei lassen auf einen tragischen Unglücksfall schließen. Den Angehörigen gilt mein Mitgefühl“, so Amtsdirektor Thilo Richter.

Angenommen wird, dass der zurückgezogen Lebende geheizt hat, was er nicht hätte tun dürfen. „Nach meinen Informationen hat vor gut zehn Jahren der Schornsteinfeger hier im Amt vorgesprochen. Unser Haus hat dann einen Kontakt zur Grundstückseigentümerin vermittelt“, teilt der Amtsdirektor mit. Seither herrscht Funkstille.

Damals soll die Laube von der Eigentümerin für unbewohnt erklärt worden sein. Der Schornsteinfeger durfte damit nicht mehr kehren. Wenn der Mann dort trotzdem gewohnt und geheizt hat, könnte der mangelhafte Rauchabzug die Ursache für seinen Tod gewesen sein. Das Amt habe immer wieder versucht, schriftlich Kontakt aufzunehmen, zuletzt im Februar, so Thilo Richter. Es habe keine Reaktion gegeben.

(mf)