| 02:37 Uhr

Maikonzert zum Muttertag mit buntem Liederreigen

Saathain. Auf Gut Saathain wird am zweiten Sonntag im Mai mit einem Konzert zum Muttertag die Sommerkonzertreihe in der Kirche eröffnet. Zur guten Tradition gehört die Kaffeetafel vor dem Konzert, "diesmal in der Ausstellungshalle, wobei die aktuelle Ausstellung Geld & Kunst als zusätzliches Angebot gern genutzt wurde", berichtet Joachim Pfützner, Chef vom Förderverein. leh

Passend zum Tage gastierte das Singphonique Ensemble aus Dresden unter der Leitung von Elke Linder mit einem Frühlingskonzert unter dem Motto "Wach auf mein's Herzens Schöne", das so recht nach dem Geschmack der vielen Gäste, vor allem Besucherinnen war, denen auf diese kunstvolle Art ein Geschenk gemacht und Dank ausgesprochen wurde.

Bunt wie der Mai war das Programm, in dem sich Lieder aus mehreren Epochen und Ländern, vorgetragen in der jeweiligen Sprache, um das beliebte Thema Frühling in verschiedenen stilistischen Facetten vom Volkslied bis zum Madrigal rankten. Mit Leo Haßlers "Nun fanget an ein gut's Liedlein zu singen" wurde begonnen. Im Melodienreigen ging es auch bis zur "Brücke von Avignon" (Sur le pont d'Avignon), hin zum jiddischen Tumbalalaika, über russische, italienische und englische Lieder bis hin zum Madrigal und deutschen Volksliedern wie "Wenn ich ein Vöglein wär", "In einem kühlen Grunde", "Alles wird wieder gut", "An hellen Tagen", die bei den Gästen einen besonders starken Eindruck hinterließen und herzlichen Beifall ernteten. Das gesprochene Wort kam mit Erich Kästners "Der Mai" zur Geltung, Bertolt Brechts Gedicht "Vergnügungen" gehörte ebenso dazu wie ein Frühlingsgedicht in sächsischem Dialekt, was selbstironisch kommentiert wurde.

Ein vielfach geäußerter Wunsch der Gäste war der nach einem erneuten Konzert zum Muttertag im Mai 2018. "Versprochen!", so Pfützner.

Die nächste Veranstaltung in diesem Jahr ist in der Fachwerkkirche am Sonntag, 11. Juni, um 17 Uhr. Auf dem Programm steht dann ein Klavierkonzert mit Werken von Chopin und Debussy, meisterhaft interpretiert am Blüthner-Flügel von Isabelle Engelmann.