Weitere Schwerpunkte aus dem Bereich Natur und Umwelt waren an diesem Tag die Weißstörche, Tiere im Wasser, der Wald, Papierschöpfen und eine Baumpflanzaktion.
Was die „Fabelwesen“ betrifft: Petra Wießner von der Naturwacht im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft gelang es, das sensible Thema „Biber“ kindgemäß zu vermitteln. In der Verbindung von Märchen und Realität bekamen die Mädchen und Jungen einen Einblick in das Leben dieser Tiere, lernten sie zu schätzen und zu schützen. Besonders beeindruckend für die Schüler war der Auftritt von Bodo Biber, dem lebenden Maskottchen aus Wahrenbrück, den sie nach anfänglicher Scheu auch mal streicheln durften. „Wir haben heute gelernt, dass wir alle gut miteinander leben und arbeiten können, wenn nur der Wille bei allen dazu da ist“ , so das Fazit der Tiere des Waldes im Märchen und vielleicht auch das der Kinder.
Und wir Erwachsenen„ Ist da immer der Wille da, mit den Tieren gut umzugehen“ Noch immer sind wir empört, wenn ein Biber wieder mal eine stattliche Eiche gefällt oder eine Wiese unter Wasser gesetzt hat. Dass aber in der Zeit, in der ein Biber eine Eiche zu Fall bringt, auf dieser Erde tausend Tier- und Pflanzenarten aussterben oder in Deutschland tausend Hektar Fläche neu versiegelt werden, das wollen wir nicht wahrhaben. Bevor wir dem Biber die Ohren lang ziehen, sollten wir uns an die eigene Nase fassen.
Ein Dankeschön für den gelungenen Projekttag geht an die Betreuer der einzelnen Projekte: an Revierförsterin Karin Hindorff, an Petra Wießner von der Naturwacht Brandenburg, an Christine Löwe aus Falkenberg, an Günter Göritz und Gunter Ober vom Naturschutzverein „Elsteraue“ Falkenberg und natürlich an Bodo Biber und Mechthild Passek vom Fremdenverkehrsverein Wahrenbrücker Land.
Die Ergebnisse des Projekttages können zum Tag der offenen Tür an der Grundschule Uebigau am 5. November besichtigt werden.