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Motorsport
Maasdorf ist längst eine starke Motorsport-Adresse

Anspruchsvoll war das vier Stunden Enduro-Rennen in Maasdorf, das sowohl Einzelstartern als auch Zweier-Teams vorbehalten war. Insgesamt waren 160 Starter dabei. Beim Simson-Rennen wurden 120 Teilnehmer gezählt.
Anspruchsvoll war das vier Stunden Enduro-Rennen in Maasdorf, das sowohl Einzelstartern als auch Zweier-Teams vorbehalten war. Insgesamt waren 160 Starter dabei. Beim Simson-Rennen wurden 120 Teilnehmer gezählt. FOTO: Dieter Müller
Motorsport. 120 Starter in der Simson-Klasse – 160 Enduro-Teams Von Frank Claus

Wenn der MSC Maasdorf im Frühling zum Motorsport auf die eigens vorbereitete Anlage an der B 101 zwischen Winkel und Bad Liebenwerda ruft, lässt ein großes Starterfeld und eine riesige Besucherschar nicht lange auf sich warten. Am Ostersonnabend war es soweit. Auf die bestens präparierte Strecke mit sieben künstlich erzeugten Hindernissen und mehreren Umfahrungen sind  in das einstündige Simson-Rennen 120 Starter gegangen. „Wir zählen zu den ersten Rennveranstaltungen im Jahr und sind deshalb immer sehr nachgefragt“, berichtet Steffen Kleinpaul. Diesmal musste die Anmeldeliste besonders zeitig geschlossen werden. Kapazität erschöpft! Das lag auch daran, dass das erste Rennen in Dahlen bei Torgau wegen widriger Witterungsbedingungen abgesagt werden musste.

In Maasdorf starten Motorrad­spezialisten, die sich auf große Wettkämpfe vorbereiten wollen und solche, „die den ganz großen Zirkus nicht mehr mitmachen“, wie Steffen Kleinpaul sagt, wohl aber noch kleinere Rennen angehen. „Von seinem Hobby kann man eben nicht lassen“, meint das Vereinsmitglied und findet in Maasdorf die Mischung gut. „Bei uns trauen sich viele Hobbypiloten auf die Strecke.“

FOTO: Dieter Müller

Anspruchsvoll ist natürlich das vier Stunden Enduro-Rennen, das sowohl Einzelstartern als auch Zweier-Teams (insgesamt 160) vorbehalten ist. Exakte „Spielregeln“ sorgen für eine perfekten Ablauf. Nicht nur die Bestimmungen für die Wechsel- und Tankzone sind klar geregelt, auch die Hinweise für die Fünf-Kilometer-Schleife helfen, ein reibungsloses Rennen durchzuführen. Dabei ist das Schlammloch eines der Gradmesser. Gut zehn Wochen dauern Vor- und Nachbereitung des Rennens.  Unterstützung hat der Verein vom Offroad-Team aus Wahrenbrück erhalten. Und die Stadt Bad Liebenwerda, Torner Baumaschinen aus Hennersdorf und die Agrar GmbH Prestewitz sind feste Partner. Alle Ergebnisse:
www.msc-maasdorf.de

FOTO: Dieter Müller
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