| 02:34 Uhr

Luther-Pass – nicht nur fürs Museum

Mühlberg. Die IHK Cottbus organisiert morgen einen Informationsabend zum Thema "Lutherjahr 2017 im Landkreis Elbe-Elster - Wie kann Ihr Unternehmen davon profitieren?" Auskunft dazu geben Kulturamtsleiter Andreas Pöschl und die Marketingverantwortliche im Landkreis und Mitinitiatoren des Luther-Passes, Janine Kauk. Die RUNDSCHAU sprach mit ihr.

Der Luther-Pass hat bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden für Aufsehen gesorgt. Sie wollen sich damit nicht zufriedengeben und den Pass noch "profitabler" gestalten. Was verbirgt sich dahinter?
Ziel ist es, Tourismus und regionale Produkte besser zu verzahnen und so ein authentisches Reiseerlebnis zu schaffen. Urlaub hat auch immer etwas mit kulinarischer Entdeckungsreise zu tun. Gäste suchen nach Mitbringseln und Geschenken. Unternehmen, die das für sich ausnutzen, kommen mit ihren Kunden schneller und oft auch nachhaltiger ins Gespräch. Mit der Luther-Pass-Marke können wir Ideen und ambitionierte Akteure bündeln. Wäre es zum Beispiel nicht super, einen regionalen Warenkorb zum Themenjahr Reformation im einheitlichen Design anzubieten? Diese Produkte gehen mit uns auf die Reise, immer dann, wenn wir den Luther-Pass überregional präsentieren, unter anderem auf der Internationalen Grünen Woche 2017.

Welche Partner suchen Sie?
Pass-Paten könnten Unternehmen aus der Gastronomie, dem Handel, der Hotellerie, Freizeiteinrichtungen, Museen, etc. sein. Es müssen Anbieter sein, die Gästen, die mit dem Luther-Pass einkehren, einen Mehrwert bieten. Beide Seiten profitieren davon. Der Luther-Pass kommuniziert die Unternehmen als Pass-Paten. Das Unternehmen kommt mit seinen Gästen ins Gespräch. Die teilnehmenden Unternehmen werden von uns eindeutig mit einem Pass-Paten-Sticker identifiziert und auch über unsere Medien kommuniziert. Da kommt jetzt richtig was in Fahrt.

Wer ist schon dabei?
Die Bücherkammer Herzberg, die F 60 und der Elsterpark Herzberg.

Es gibt auch schon eine ganze Reihe spezieller Marken.
Das stimmt. Marken-Pate kann jedes Unternehmen werden, das zu diesem Thema ein Produkt entwickelt oder noch entwickeln wird und von der Markenstärke des Luther-Passes profitieren möchte, indem es sein Produkt mit dem gleichen Erscheinungsbild versieht. Berry Line aus Belgern hat als "Wegzehrung" spezielle Nussmischungen vorbereitet, die Heidemanufaktur von Petra Wetzel hat mit dem "Luther Frühstück" und "Luthers Lieblingstropfen" Kulinarisches aufgelegt, das schon gut nachgefragt wird. Und das Brauhaus Finsterwalde sorgt mit dem Themenbier "500 - das Bier für Spurensucher" auf vielen Auftritten für Aufsehen.

Mit Janine Kauk sprach

Frank Claus.

IHK-Infoabend: 11. Oktober, 18.30 Uhr, Museum Mühlberg

Anmeldung: Tel. 0355 3653301,

E-Mail: gaudlitz@cottbus.ihk.de.