Der Lionsclub Elsterwerda-Bad Liebenwerda hat sein Versprechen aus dem Vorjahr eingelöst und unterstützt die Feuerwehrarbeit. Empfänger der finanziellen Hilfe sind die Nachwuchsabteilungen der beiden Nachbarstädte.
Die Spenden sind dieser Tage bei der Feuerwehr Bad Liebenwerda jeweils an eine Abordnung der Jugendfeuerwehr der Kurstadt und aus Elsterwerda symbolisch überreicht worden.

Lions: Jugendarbeit besonders fördern

Der örtliche Lionsclub hat sich getreu dem Motto „we serve – wir dienen“ dem Gemeinwohl verschrieben. „Besonders die Förderung der Jugendarbeit liegt dem Lionsclub am Herzen“, betonte Präsident Thomas Körlin während der Übergabe. Erziehung, Bildung und der Jugendaustausch seien wesentliche Pfeiler der Vereinsaktivitäten.
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Clubmitglieder der Lions dazu entschieden, die Erlöse aus der Losaktion der Weihnachtsmärkte 2019 den Jugendfeuerwehren der beiden Städte zu überreichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Insgesamt 3000 Euro überreichten die Vertreter des Lionsclubs an die beiden Jugendfeuerwehrwarte.
„Bad Liebenwerda hat mit seinen Ortsteilen mehr Jugendliche auszubilden“, begründete Wilhelm Neustadt vom Lionsclub die um 500 Euro höhere Summe für die Kurstädter. „Beim Weihnachtsmarkt in Bad Liebenwerda wurden Rekordeinnahmen erzielt, weil viele Leute Lose und Glühwein zugunsten der jungen Nachwuchskräfte gekauft haben. Dieses Geld muss auch im Ort bleiben“, sagte er weiter.

Bekleidung für den Nachwuchs

Gefreut haben sich über die Spende Susann Höntzsch, Kinderfeuerwehrwartin aus Kröbeln, und Marco Lehmann, Stadtjugendfeuerwehrwart aus Elsterwerda. Beide Wehren möchten in Funktionswesten für die Ausbildung investieren. Dadurch sind die jungen Leute eindeutig als Feuerwehrnachwuchs erkennbar.
Der anwesende Verbandsgemeindewehrführer Liebenwerda, Mathias Bauer, bedankte sich im Namen der beiden Wehren für die großartige Unterstützung: „Hier erlebt man, dass es Kameradschaft auch außerhalb der Feuerwehr gibt. Nun haben wir dank des Lionsclubs die Möglichkeit, etwa 180 Jugendlichen bei der Feuerwehr eine bessere Ausbildung zu ermöglichen.“