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Politik
Linke-Fraktion wehrt sich gegen Stadtentwicklungskritik

Bernd Raum, der Fraktionschef der Partei Die Linke in der Elsterwerdaer Stadtverordnetenversammlung, wehrt sich gegen die in der RUNDSCHAU von Lesern geäußerte Kritik an der Stadtentwicklung. In der Stadtverordnetenversammlung hat er sich dazu geäußert: "Es ist völlig legitim, wenn Wünsche, was besser gemacht werden kann, geäußert und Missstände aufgezeigt werden.

Daraus aber zu schlussfolgern: In Elsterwerda passiert nichts, hier herrscht Stillstand und Stadtverwaltung sowie Stadtverordnete schlafen - ich übertreibe bewusst etwas, weil es so bei Bürgern, die nicht in Elsterwerda wohnen, angekommen ist - ist aus der Sicht der Fraktion Die Linke/LUN nicht gerechtfertigt."

Unabhängig von Eigentümer- oder Trägerschaft hat er nachfolgend Objekte aufgezählt, "die jeder sehen kann, der offenen Auges durch die Stadt geht".

Als großen Erfolg sehe er an, dass Elsterwerda ein weitgehend ausgelastetes Industriegebiet Ost habe. Wie groß die Veränderungen im Stadtgebiet seien, würden unter anderem die Standorte alter Rautenkranz, Postplatz sowie die Eigenheimstandorte Gartenstadt und Horstweg belegen.

Er erinnerte an den grauen Zustand der ehemaligen Hauptstraße, bevor sie zur Fußgängerzone wurde. Gleiches gelte für die Lange Straße, das Elsterschloss und das Elbe-Elster-Klinikum.

"Wir haben alle Schulen und Kitas saniert, den Bahnhofsvorplatz, Busbahnhof, ich nenne auch ausdrücklich den Miniaturenpark, weil er von fremden Besuchern immer wieder gelobt wird, den Stadtpark mit Spielplatz, Holzhof (Kunstrasenplatz) mit Tennishalle geschaffen."

Als Beispiel für die "vielen sanierten Straßen" führte er die Berliner und Elsterstraße an, "weil diese mir persönlich gut gefallen" und auch die Parkplätze in der Burgstraße. Allen diesen Objekten und auch den im Bau Befindlichen, wie das Dorfgemeinschaftshaus in Kraupa, lägen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zugrunde. Diesen wiederum seien "in der Regel ausgiebige Diskussionen in den Ausschüssen vorangegangen". In der Folge sei die Umsetzung von den zuständigen Ämtern der Stadtverwaltung zu begleiten gewesen. Bernd Raum erklärte abschließend: "Wenn das Stillstand ist, dann wünsche ich mir, dass die neu gewählte Bürgermeisterin diesen Stillstand fortsetzt, oder besser noch vertieft."