Beethoven und die Frauen. Das ist die Überschrift einer Lesung mit Diskussion über die Rolle der Frau in der Musik zu Beethovens Zeit und heute am Freitag, 6. März, von 19 bis 21 Uhr in der Aula des Verwaltungsstandortes, Heinrich-Zille-Straße 9a, in Falkenberg. Sie findet in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Liebenwerda, dem Buchverlag für die Frau sowie der Karl-Hamann-Stiftung für liberale Politik im Land Brandenburg statt und wird aus öffentlichen Mitteln gefördert.

In der Ankündigung heißt es: „Vor 250 Jahren wurde Ludwig van Beethoven in Bonn geboren. Er ist bis heute einer der prägendsten und bekanntesten Komponisten und Pianisten weltweit. Um seine Arbeiten ranken sich Mythen – ebenso wie um seine Beziehungen zu Frauen. Nicht zuletzt sein Testament, in dem er all seinen Besitz einer unbekannten „unsterblichen Geliebten“ vermacht, hinterlässt Rätsel und gibt Raum für Spekulationen. Es ist zugleich jedoch Symbol einer starken gesellschaftlichen Ungerechtigkeit, denn musikalisch begabte Frauen aus dieser Zeit sind heute ebenso wenig bekannt wie Beethovens Muse.“

In der Musik gleichberechtigt?

Aus Anlass des internationalen Frauentages wollen Hagen Kunze, Musikpädagoge, Musikkritiker und Publizist, Anja Schwinghoff, Generalsekretärin der Freien Demokraten in Brandenburg und Dagmar Menzel, Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ diskutieren, welche Rolle der Frau zu Beethovens Zeiten und heute in der Musik zukommt. Sind Musikerinnen und Musiker heute gleichberechtigt? Verdienen sie den gleichen Lohn? An welchen Stellen sind Aufgaben offen und wie wollen wir diese lösen? Die Moderation übernimmt Reiko Mahler.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde (kein Eintritt) gibt es einen kleinen Empfang mit Jazzinterpretationen von Beethoven-Klassikern, gespielt von Johannes Kunze.