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Lauchhammeraner planen jetzt Breitband für Staupitz

Staupitz. Aller Voraussicht nach wird Staupitz der erste Ort im Landkreis Elbe-Elster sein, der sich durch eine regionale Firma rein privatwirtschaftlich mit Breitband erschließen lässt. Nach vielen Gesprächen mit Einwohnern und der Informationsveranstaltung mit Vertretern aus etwa 50 Haushalten sowie mit dem potenziellen Investor aus Lauchhammer ist Fred Wickfeld, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Gorden-Staupitz, überzeugt, dass die überwiegende Mehrheit diesen Schritt begrüßt. Manfred Feller

Das Risiko liegt allein bei der Firma. Die Einwohner können die bis in ihr Haus zu verlegenden Glasfasern für das superschnelle Internet, für Telefonie und das Fernsehen freischalten lassen, müssen es aber nicht. In die Erde kommen soll das Breitband zusammen mit dem Ausbau der Landesstraßen. Im kommenden Jahr, so der Bürgermeister, ist zunächst die Grünewalder Straße an der Reihe. 2019 folgen die Gordener und die Finsterwalder Straße. Die Glasfasern werden dann jeweils auch in den abzweigenden Stichstraßen verlegt.

"Manche wollen es ganz schnell", hat Andreas Paul, Leiter Marketing und Vertrieb bei der Firma LKG aus Lauchhammer, nach der Infoveranstaltung in Staupitz den Eindruck. "Der Leidensdruck muss extrem hoch sein. Wir planen jetzt", versichert er.