Bürgermeister Dieter Jähnichen hatte damit auf Korruptionsvorwürfe reagiert, die im Zusammenhang mit Baumaßnahmen nach dem Elbe-Hochwasser vom August 2002 laut geworden waren. Für Unverständnis sorgt die Tatsache, dass die Kündigung ausgesprochen wurde, ohne das Ergebnis der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abzuwarten, die noch immer nicht abgeschlossen sind.
Wer jedoch hofft, dass der Bürgermeister in der morgigen Stadtverordnetenversammlung eine Erklärung zu dieser Entscheidung abgibt, wird möglicherweise enttäuscht. Gegenüber der RUNDSCHAU äußerte Dieter Jähnichen: „Ich werde eine kurze Information geben, halte mich dabei aber grundsätzlich an die rechtlichen Grundlagen.“ Und danach mache er keine Aussagen zu einem noch laufenden Verfahren.
Die Sitzung beginnt morgen um 19 Uhr im Rathaus. (pos)