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| 02:38 Uhr

Kurstadtregion: Mühlberg bringt die Kuh wohl doch noch vom Eis

Bad Liebenwerda. Am Mittwochabend hat im Bad Liebenwerdaer Rathaus noch einmal der Sonderausschuss der Kurstadtregion, dem je zwei Abgeordnete der Städte Uebigau-Wahrenbrück, Falkenberg, Bad Liebenwerda und Mühlberg sowie Mitarbeiter der jeweiligen Verwaltungen angehören, getagt. Dabei sollten die noch offenen Fragen, die die Mühlberger zur möglichen künftigen Fusion haben, ausgeräumt werden. Frank Claus

Das sei gelungen, so Susann Kirst (Bad liebenwerda): "Die Abgeordneten haben einmütig dafür plädiert, die Absichtserklärung zur Bildung der Amtsgemeinde in der gemeinsamen Stadtverordnetenversammlung am 10. November in Falkenberg abzugeben."

Auch Dieter Jähnichen aus Mühlberg, der im Namen seiner Stadt in der Vergangenheit viele Punkte angesprochen habe, wolle nun der Stadtverordnetenversammlung in Mühlberg empfehlen, den gemeinsamen Weg mitzugehen. Götz Heischmann (CDU) sprach von einer sehr konstruktiven Runde, bei der die Befindlichkeiten der Mühlberger sehr ernst genommen worden seien. "Wir haben echt auf Augenhöhe und in guter Atmosphäre alle offenen Fragen besprochen", so der Mühlberger.

Um die künftige Amtsgemeinde der vier Städte auf den Weg zu bringen, ist bei der Abstimmung am 10. November erst einmal die Beschlussfähigkeit vonnöten, und dann müsse die einfache Mehrheit erzielt werden. Die Mühlberger Stadtverordneten beraten einen Tag zuvor am 9. November nochmals das Thema.

Zum Thema:
Mühlberg: Dieter Jähnichen (Einzelbewerber), Götz Heischmann (CDU)Uebigau-Wahrenbrück: Delf Gerlach (FDP), Marco Hollmig (Wählergemeinschaft Elster-Röderland)Falkenberg: Axel Schwebs (SPD), Helmut Graf (CDU)Bad Liebenwerda: Hubert Blaas (Die Linke), Reiko Mahler (FDP)