Denn die Stadtverordnetenversammlung ist während ihrer jüngsten Sitzung in dieser Woche dem Vorschlag gefolgt, das Bauvorhaben in den kommunalen Investitionsplan der Jahre 2009 und 2010 einzuordnen.
„Wir sind von der Bahn abhängig“ , erläutert Bürgermeister Thomas Richter. Konkret von deren Vorhaben, das Gleisbett der Niederschlesischen Magistrale und deren Nebenanlagen zu modernisieren. Das Unternehmen habe nunmehr angezeigt, eventuell Ende des Jahres 2008 aktiv zu werden. „Dann müssen wir im Anschluss in die Schublade greifen können, um das fertige Straßenprojekt herauszuziehen“ , sagt der Kurstadt-Bürgermeister. Unter anderem müssten, bevor die Stadt ans Werk gehen könnte, Fahrleitungsmasten vom Straßenraum auf Bahngelände umgesetzt und der Kreuzungsbereich Ladestraße/Dresdener Straße/Zeischaer Weg verlegt werden. „Ohne Letzteres würden wir riskieren, irgendwann einmal für technische Bahnanlagen zuständig gemacht zu werden“ , sagt Thomas Richter.
Eine Fördermittelzusage für den weiteren Ausbau der Ladestraße liege vor. Der erste Teil der innerstädtischen Verkehrsader war bereits im Jahr 2002 grundhaft erneuert worden. Die starke Verkehrsbelastung hat auf dem noch unsanierten Abschnitt für Senkungen des Erdreichs gesorgt. Deshalb sei eine einfache Instandsetzung der Fahrbahn nicht möglich, so das Bauamt. (KaWe)