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| 12:12 Uhr

Musikereignis
Eröffnungskonzert der Extraklasse im teilsanierten Kulturhaus Plessa

Von der hervorragenden Akustik im Kulturhaus Plessa können sich die Besucher am Sonnabend überzeugen. Auftreten werden das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus mit der Sopranistin Liudmila Lokaichuk.
Von der hervorragenden Akustik im Kulturhaus Plessa können sich die Besucher am Sonnabend überzeugen. Auftreten werden das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus mit der Sopranistin Liudmila Lokaichuk. FOTO: Marlies Kross
Plessa. Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus spielt am Sonnabend.

Mit der hervorragenden Akustik im großen Saal des Kulturhauses Plessa ist den Erbauern vor vielen Jahrzehnten ein Meisterstück gelungen. Seitdem schwärmen davon Künstler und Publikum. Nach der Teilsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes findet dort nun das erste große Musikereignis statt.

Die Wiedereröffnung des Hauses wollen der Kulturverein Plessa und das Amt Plessa mit den Besuchern gemeinsam feiern und laden am 13. Januar zu einem Konzert der Extraklasse ein, das das Publikum bei seiner Premiere in Cottbus zu stehenden Ovationen veranlasste, informiert Claudia Drews vom Kulturverein.

Unter dem Motto „Das Orchester tanzt“ präsentieren der 1. Kapellmeister Alexander Merzyn und die Sopranistin Liudmila Lokaichuk mit dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus beliebte Orchestertänze, Walzerträume, mitreißende Rhythmen und gesangliche Bravourstücke. Der Bogen reicht von Werken des Walzerkönigs Johann Strauß über Peter Tschaikowskis Blumenwalzer bis zum berühmten Valse triste von Jean Sibelius, von einem Slawischen Tanz Dvořáks über einen Ungarischen Tanz von Johannes Brahms, Wagners „Walkürenritt“ bis zum atemberaubenden Säbeltanz von Aram Chatschaturjan. Mit Arien aus der „Fledermaus“, aus „Hoffmanns Erzählungen“ (die halsbrecherische Arie der Olympia) und „Don Pasquale“ zeigt Liudmila Lokaichuk ihr Können.

Die Sopranistin absolvierte von 2006 bis 2011 ein Gesangsstudium am Mussorgsky-Konservatorium in Jekaterinburg. Seit 2010 sang die Solistin dort am Musiktheater, dann am Theater in Tscheljabinsk und ab 2016 an der Staatsoper Jekaterinburg, ehe sie mit Beginn der Spielzeit 2016/17 ins Opernensemble des Staatstheaters Cottbus wechselte.

Alexander Merzyn studierte zunächst Violoncello in Berlin, wo er im Deutschen Symphonie-Orchester sowie beim Rundfunk-Sinfonieorchester spielte. Ab 2009 absolvierte er ein Dirigierstudium in Weimar. Meisterkurse unter anderem bei Herbert Blomstedt, Kurt Masur und Peter Gülke rundeten seine Ausbildung ab. Seit 2010 ist Alexander Merzyn Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats, im selben Jahr gewann er den MDR-Dirigierwettbewerb. Seitdem war er Gastdirigent zahlreicher Orchester wie dem MDR-Sinfonieorchester, der Deutschen Radiophilharmonie, der Dresdner Philharmonie, der Kammerakademie Potsdam sowie dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Alexander Merzyn 1. Kapellmeister am Staatstheater Cottbus.

Karten für das Konzert gibt es zum Beispiel im Schreibwarengeschäft Richter in Plessa und an der Abendkasse.