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| 19:15 Uhr

Beim Regionalwettbewerb Süd
Kreismusikschüler brillieren bei „Jugend musiziert“ in Cottbus

Cottbus. 33 Künstler erringen einen 1. Platz und schaffen Sprung in den Landeswettbewerb. Mehrer Solisten und Ensembles glänzen mit der Maximalpunktzahl.

Mit 75 Teilnehmern in 36 Wertungen trat von Donnerstag bis Samstag die Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Cottbus an. Die Eleven aus Elbe-Elster spielten an sieben Spielorten 44 Fachjuroren vor und stellten eindrucksvoll ihr Können unter Beweis. Insgesamt waren 180 Anmeldungen mit 328 Teilnehmern beim Regionalwettbewerb Süd, der größtenteils von Musikschulen aus den Landkreisen Dahme-Spreewald, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster sowie aus den Städten Cottbus und Guben bestritten wird, zu verzeichnen.

33 Elbe-Elster-Schüler errangen einen 1. Platz mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. 31 Schüler erhielten einen 1. Preis ohne Weiterleitung, sechs einen 2. Preis und fünf einen 3. Preis beim diesjährigen Contest. Dabei waren die Bläser aus dem Elbe-Elster-Land in diesem Jahr am stärksten in insgesamt 20 Wertungen vertreten. Von ihnen schafften neun den Sprung zum Landeswettbewerb. Zudem waren hier auch besondere Musikinstrumente zu hören. So spielte Nadine Pluquette mit 23 Punkten (Lehrkraft: Kathrin Hübner) in der Kategorie Holzblasinstrumente auf der seltenen Bassklarinette bereits am Donnerstag, während Johannes Maye in der Kategorie Blechblasinstrumente mit 24 Punkten (Lehrkraft: Andrea Müller) auf der Tuba am Samstag sein Bestes gab. Mit der Maximalpunktzahl von 25 glänzte Marie Hauke auf der Klarinette (Klasse: Kathrin Hübner) bei den Holzblasinstrumenten und Bruno Bulang auf dem Tenorhorn war mit 24 Punkten (Klasse: Ulf Kluge) bei den Blechblasinstrumenten knapp an der Höchstpunktzahl dran. Bei den Bläsern waren viele Musikinstrumente wie Blockflöten, Querflöte, Klarinette, Bassklarinette, Trompete, Tenorhorn, Posaune und Tuba mit von der Partie.

Auf jeden Fall steht die Freude an der Musik an erster Stelle und das war neben der Aufregung zu spüren, auch wenn so mancher Schüler nach dem Vorspiel, das je nach Altersgruppe bis zu 20 Minuten dauerte, sichtlich erleichtert war. Wer jedoch einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb erringen konnte, fährt im März zum Landeswettbewerb nach Potsdam und wer sich dort qualifiziert, bekommt das Ticket zum Bundeswettbewerb zu Pfingsten in Lübeck. 14 Sonderpreise, dotiert mit 150 und 300 Euro, werden zudem beim Regionalausscheid vergeben. „Das hervorragende Abschneiden der Schüler aus Elbe-Elster ist zum größten Teil auf hochmotivierte und engagierte Lehrer zurückzuführen, die in den drei Regionalstellen in Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg die Begabungen erkennen und die Talente aus dem Landkreis unterrichten“, lobt anerkennend Musikschulleiter Thomas Prager sein leistungsstarkes Kollegium.

Nicht nur die Bläser sondern auch die Bands und die Schlagzeugensembles waren mit insgesamt neun Wertungen präsent und waren damit voll am Puls der Zeit. Die meisten Bands und Schlagzeugensembles kamen beim Regionalwettbewerb übrigens aus dem Landkreis Elbe-Elster und erreichten exzellente Ergebnisse. Mit der höchsten Punktzahl von 25 und als bestes Ensemble in der Wertung Schlagzeug-Ensemble erhielten Nils Ertle, Finn Jäpel, Jannik Kloditz, Florian Bergener und Richard Schmidt (Lehrkraft: Lars Weber) sogar noch den Sonderpreis der Stadt Cottbus überreicht. Auch die Bands, wie die „Heartbreakers“ (Lehrkraft: Chris Poller), fahren mit jeweils 23 Punkten und gleich zwei Weiterleitungen mit insgesamt 13 Schülern zum Landeswettbewerb und werden es dort so richtig rocken lassen. In den klassischen  Wertungen waren Carl Schwarz auf dem Violoncello (Klasse: Nassib Ahmahdieh) und Laetitia Pilz am Klavier (Klasse: Johanna Zmeck) mit der maximal zu erreichenden 25 Punkten in der Wertung Duo: Klavier und ein Streichinstrument äußerst erfolgreich, in der Wertung Klavier vierhändig qualifizierten sich mit 23 Punkten Johanna Koj und Giuliano Haufe (Klasse: Cornelia Dietze) mit 23 Punkten und bei den Zupfinstrumenten in Gitarre erspielten sich Julia Lengeling und Laurence Hoppe (Klasse: Uli Zech) mit 23 Punkten ebenfalls die Fahrkarte zum Landeswettbewerb.

Die Abschlussveranstaltung fand am Samstagabend in der Oberkirche St. Nikolai in Cottbus statt, in der die mit Spannung erwarteten Wettbewerbsergebnisse und Sonderpreise verkündet wurden. Thomas Prager zeigt sich überaus zufrieden mit dem Abschneiden der Kreismusikschule. „Schon allein, dass wir die kreisliche Musikschule mit den meisten Anmeldungen in ganz Brandenburg sind, zeigt die enorme Leistungsfähigkeit und das große Engagement unseres hochqualifizierten Lehrerkollegiums, das gerne in Elbe-Elster arbeitet“, resümiert voller Anerkennung für sein Team der Musikschulchef das Ergebnis des diesjährigen Wettbewerbs.

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb – und so heißt es für 33 Schüler, sich nach einer wohlverdienten Verschnaufpause nun auf den Landeswettbewerb Brandenburg in Potsdam vorzubereiten und weiter fleißig zu üben.

Übrigens: Beim „15. Best of“-Konzert ist eine Auswahl von 1. Preisträgern, die sich für den Landeswettbewerb qualifizieren konnten, am Sonntag, 4. März, um 15 Uhr im Bürgerhaus in Bad Liebenwerda zu erleben.

(pm/blu)