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| 17:55 Uhr

Kreisgärtnertage am 28. und 29. April in Elbe-Elster
Blumenampeln sind ein ultimativer Blickfang

Die Gewächshäuser von Stephan Golda in Rehfeld sind proppevoll.
Die Gewächshäuser von Stephan Golda in Rehfeld sind proppevoll. FOTO: Veit Rösler
Rehfeld. Stephan Golda in Rehfeld mit Riesenauswahl Von Veit Rösler

Die Kreisgärtnertage finden in diesem Jahr am 28. und 29. April zum 22. Mal in Zusammenarbeit mit der Lausitzer Rundschau statt. Elf Gärtnereien und Baumschulen machen mit und geben bereits im Vorfeld Tipps.

(vrs) Ein besonderes Steckenpferd im Gartenbaubetrieb von Stephan Golda in Rehfeld  bei Falkenberg sind Ampelpflanzen. Die mit bis zu fünf Pflanzenarten dicht und üppig bepflanzten Blumenampeln verwandeln sich zeitnah zu einem großen Blütenball. Sie sind neben vielen Haustüren und auf jedem Balkon ein ultimativer Blickfang. Einige Arten überzeugen nicht nur durch ihre üppige Blütenpracht, sie können auch wie eine Kaskade herabhängen und so eine Wand oder Säule aus bunten Blumen bilden. Viele Pflanzen, die für Blumenampeln gebräuchlich sind, wachsen sehr schnell und buschig. Weil die Ampeln durch das Gießen sehr schwer werden können, muss beim Anbringen auch auf die Statik geachtet werden. Große Exemplare wiegen teilweise über 15 Kilogramm. Blumenampeln werden nicht nur mit Haken an der Decke, sondern auch mit Spezialkonstruktionen an senkrechten Wänden angebracht. Dabei sollte auf genügend Abstand zur Mauer geachtet werden. Wichtig ist auch der Wind- und Sturmschutz.

Bei der Auswahl einer Ampel sollten Kunden die Bepflanzung auf den späteren Standort anpassen. Zu berücksichtigen sind vor allem Wasserzufuhr, Sonneneinstrahlung und Düngung. Die für Ampeln geeigneten Pflanzen benötigen zum großen Teil sehr viele Nährstoffe. Dabei bieten sich besonders Langzeitdünger an, die auf diesen hohen Nährstoffbedarf abgestimmt sind.

Kreisgärtnertag 4c
Kreisgärtnertag 4c FOTO: Wrobel, Elisabeth / LR