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| 19:15 Uhr

Serie zum Kreisgärtnertag am 28. und 29. April
Mehr als 600 Stauden bei Stauden-Manig in Uebigau

Staudengärtner Klaus-Peter Manig in Uebigau.
Staudengärtner Klaus-Peter Manig in Uebigau. FOTO: Veit Rösler
Uebigau. In der Staudengärtnerei von Klaus-Peter Manig in Uebigau sind die Verkaufstische üppig bestückt. Mehr als 600 Staudensor­ten sind übersichtlich und informativ etikettiert. Die Staudengärtnerei produziert mit sechs Angestellten pro Jahr deutschlandweit für Privat­anwender, Baumschulen, Gartencenter und Landschaftsanbauer eine halbe Millionen Stauden aus 2000 verschiedenen Sorten. Von Veit Rösler

Prinzipiell bestehe die Möglichkeit, so Klaus-Peter Manig, Stauden durch Samen oder durch Abtrennung von Pflanzenteilen, damit sowohl generativ als auch vegetativ, zu vermehren. Bei der durch Samen generativen Vermehrung bestimme die Reinerbigkeit des Saatgutes, inwieweit die neuen Pflanzenbestände einheitlich sind, erklärt Klaus-Peter Manig. Dabei sollte bei den Samensorten die genetische Variabilität möglichst gering sein. Bei Wildformen sei dagegen eine gewisse Variabilität erwünscht. Bei der vegetativen Vermehrung durch Abtrennung von Pflanzenteilen werden nahezu exakte Kopien mit identischen Erbanlagen geschaffen. Durch diese verschiedenen Möglichkeiten kann der Staudengärtner bei seinen Pflanzen die Eigenschaften von Blatt und Blüte bis hin zur Wuchsform und damit die Standortansprüche genau anpassen. Für die Anlage einer gestalteten Staudenpflanzung sind Sorten mit definierten Eigenschaften daher hinsichtlich Farben und Wuchsverhalten unerlässlich. Um der Sortenbeschreibung zu entsprechen, wird in der Staudengärtnerei ein möglichst sortenreines Vermehrungsmaterial produziert.