(scu) Hendel hat den Fächer weihnachtlicher Musik sehr weit geöffnet und es erklangen vorwiegend noch unbekanntere Lieder beziehungsweise modern-rhythmus-betonte bekannte Melodien, sowie gregorianische Gesänge. Es ist hoch anzurechnen, dass sich die Chöre aus Elsterwerda und Lauchhammer einer gewiss recht schwierigen Probenarbeit unterworfen und mit einem sehr guten Ergebnis aufgewartet haben. Bei der doch guten Akustik in der Kirche war die stimmliche Qualität der Mitglieder sehr gut hörbar. Sicher mag es den einen oder anderen Besucher gegeben haben, der sich zum Schluss doch ein ihm bekanntes Lied gewünscht hätte – wenn Neueres mit Qualität verbunden ist, dann herrscht doch das Besinnliche vor.

Mit Johanna Schiller aus Schwarzheide an der Querflöte und Richard Mogwitz aus Senftenberg an Fagott und Klavier hatte Hendel zwei junge Musiker mitgebracht, die diesen Abend sehr gut bereichert haben. Hätte man gewusst, was sie spielen, wäre es noch interessanter gewesen. Schön aber, dass Absolventen von Musikschulen Gelegenheit für Auftritte geboten wird.