Da haben einige Abgeordnete geschluckt. 60 000 Euro lässt sich die Stadt die digitale Aufarbeitung ihres kommunalen Straßennetzes kosten. So mancher hat sicher gedacht: Damit hätten wir ja fast meine Dorfstraße in Schuss bringen können.

Und dennoch: Dass die Stadt auch in puncto Straßenunterhaltung weg vom Zollstock hin zu digitaler Erfassung kommt, ist als Investition in die Zukunft akzeptiert worden. Dabei ist klar: Ohne einen Euro mehr für die Straßenunterhaltung bleibt auch das nur eine gut bezahlte Datenbank.

Aber eins dürfte den Verwaltungsmitarbeitern nicht entgangen sein: Nur auf Zustände hinzuweisen und dabei mit dem Brandenburgischen Straßengesetz zu wedeln, reicht nicht.

Von der Verwaltung darf erwartet werden, dass sie gegen Zuwiderhandlungen auch einschreitet. Dafür gibt es dann mit Sicherheit sogar Beifall von den Abgeordneten.