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| 01:36 Uhr

Klinik-Projektgruppe rät von Verbund mit regionalem Partner ab

Elbe-Elster-Kreis. In der vergangenen Woche tagte erneut die Arbeitsgruppe „Weiterentwicklung Elbe-Elster-Klinikum“, unter Leitung des amtierenden Landrates Peter Hans (CDU). An der Sitzung nahmen Vertreter der Kreistagsfraktionen, der Krankenhausleitung sowie des Gesamtbetriebsrates der Krankenhäuser teil. red/ru

Anwesend waren auch die Berater der Deutsche Warentreuhand AG, die mit der Begleitung des Konzeptwettbewerbes beauftragt worden waren (RUNDSCHAU berichtete).

Wie aus einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung hervorgeht, wurden die eingegangenen zwölf Konzepte zur Zukunftssicherung der Elbe-Elster Klinikum GmbH vorgestellt. Bei den Interessenten handele es sich um private, frei-gemeinnützige und öffentliche Klinikunternehmen. Die konkreten Namen würden auf Beschluss der Projektgruppe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht, heißt es in der Mitteilung. Die Mehrzahl der Konzepte beinhalteten Kaufangebote für den Erwerb von 74,9 Prozent der Anteile des Landkreises Elbe-Elster an der Elbe-Elster Klinikum GmbH. Es ist vorgesehen, so steht es in der Pressemitteilung, dass der Kreistag in den nächsten Wochen auf Basis der Ergebnisse dieses Konzeptwettbewerbes eine Grundsatzentscheidung treffen werde zur weiteren Konkretisierung hinsichtlich der Alternativen der Veräußerung von 74,9 Prozent der Anteile am Klinikum oder der Fortführung der Krankenhäuser auf jetziger Basis ohne einen Partner.

Ergebnis der Sitzung war laut Presseinformation, „dass die Projektgruppe mehrheitlich entschieden hat, dem Kreistag von einer Entscheidung für einen Verbund/eine Fusion mit einem regionalen Partner abzuraten“.