(fc) Erster „Klimatest“ für die künftige Verbandsgemeinde Liebenwerda. Die Stadt Bad Liebenwerda hat beabsichtigt, zwei neue Tragkraftspritzenfahrzeuge-Wasser (TSF-W) als Ersatz für die hoffnungslos überalterte Technik der Feuerwehren in Kosilenzien und Maasdorf zu bestellen – und ist gescheitert. Zunächst jedenfalls.

Denn in der künftigen Verbandsgemeinde Liebenwerda ist vereinbart, solche Investitionen, deren Finanzierung nach dem 1. Januar 2020 ansteht, künftig zuerst in den Verbandsgemeindestädten (Bad Liebenwerda, Falkenberg, Mühlberg und Uebigau-Wahrenbrück) abzustimmen. Weil das zunächst nicht geschah, hat es am Montagabend eine Abstimmungsrunde zwischen den Stadtchefs und den Feuerwehrführungen gegeben. Ergebnis: Ein Fahrzeug wird für Kosilenzien bestellt, das zweite für die Verbandsgemeinde. Erst bei Lieferung soll entschieden werden, welche Wehr das zweite Fahrzeug am dringendsten benötigt.

Zwischenzeitlich solle nach Kosilenzien umgehend ein Mannschaftstransportwagen (MTW) aus dem Stadtgebiet Bad Liebenwerda umgesetzt werden, um die Wehr handlungsfähig zu halten.

Die Neubestellung der Fahrzeuge ist nötig, da die Lieferzeiten inzwischen bei etwa 15 Monaten liegen und man nicht weiter in Zeitverzug geraten wolle.

Fazit: In einer „Ehe“ muss man auch den oder die anderen fragen. „Das müssen wir noch lernen“, meinten Mühlbergs Bürgermeisterin Hannelore Brendel und die Verbandsgemeinde-Koordinatorin aus Bad Liebenwerda, Susann Kirst.