Vor wenigen Tagen erblickte hier nach rund 400-tägiger Tragezeit ein Lama-Baby das Licht der Welt.
Bei der Geburt mussten Geburtshelfer und „Hebamme“ Dr. Gerhard Kreher aus Bad Liebenwerda Schwerstarbeit leisten. Das kleine Tier hatte sich im Mutterleib ungünstig verdreht, nur ein Bein und der Kopf waren zuerst zu sehen. Der Tierarzt musste das Tier zurückschieben, um einen einigermaßen normalen Geburtsvorgang zu ermöglichen. Das Tier hatte sich in einer Schultergelenksbeugehaltung verdreht.
Zuvor aber musste der wild gewordene Lama-Vater eingesperrt und die werdende Mutter per Blasrohr beruhigt werden. Ohne die Hilfe des Arztes hätten Mutter und Kind wahrscheinlich nicht überlebt.
Dass Lamageburten oft mit einem Risiko verbunden sind, beweist die Tatsache, das eines der in diesem Jahr geborenen kleines Nachkömmlinge nicht überlebte. Beim Eintreffen des Tierarztes war es bereits im Mutterleib verendet. Wahrscheinlich sei die Nabelschnur gerissen, vermutet der Fachmann.
Die Tiere im rund 3000 Quadratmeter großen Tiergehege werden von den Mitarbeitern des Bauhofes der Stadt Uebigau-Wahrenbrück betreut. Sie sind Teil der touristischen Attraktionen im Wahrenbrücker Park.

Leser-Aktion Name gesucht
 Da das kleine weiße Lama-Mädchen noch keinen Namen hat, sind die RUNDSCHAU- Leser jetzt aufgerufen, für den Wahrenbrücker Nachwuchs einen passenden zu finden. Haben Sie einen Vorschlag? Dann rufen Sie bitte in der Lokalredaktion Elsterwerda an: 03533 519421.