Die neue Ausstellung in der Kleinen Galerie „Hans Nadler“ in Elsterwerda ist aufgebaut. Sie ist einem Künstler gewidmet, der in der Elbe-Elster-Region und im benachbarten Sachsen im Gespräch war und der im Jahr 2014 verstorben ist.
Sie trägt den Titel „Bilder, die noch keiner kennt - der unbekannte Heinz-Detlef Moosdorf!“ Gezeigt werden in Elsterwerda nach Auskunft seiner Witwe Ingrid Moosdorf experimentelle Werke. Sein Freund Klaus Kuntschke, der die aktuelle Schau mit aufgebaut hat, formulierte es einmal so: „Er hatte außergewöhnliche Ideen. Er war aber auch impulsiv und immer für eine Überraschung gut.“ Insofern dürfen sich die Besucher der Galerie gern ebenfalls überraschen lassen.
Mit kultureller Umrahmung bietet sich dafür an diesem Freitag ab 18 Uhr (geänderte Anfangszeit) eine gute Möglichkeit. Dann wird die Vernissage eröffnet. Dazu gehört eine Lesung aus Werken von Rudolf Scholz, die der Dresdner Schauspieler Lars Jung darbietet. Thomas Scholz sorgt mit seiner Konzertgitarre für einen musikalischen Hörgenuss. Eintritt: fünf Euro.
Heinz-Detlef Moosdorf (1939 bis 2014) lebte und wirkte ab 1992 in Haida. Erst Jahre nach seinem Tod erfüllte sich sein Wunsch, einmal in Dresden eine Ausstellung mit erotischen Werken zeigen zu dürfen. In der Galerie an der Frauenkirche war dies im Jahr 2021 endlich so weit.
Noch im selben Jahr wurde in Leisnig an der Freiberger Mulde, der Lieblingsfluss des gebürtigen Sachsen, ein Museum mit seinen Arbeiten eingerichtet. Es ist eine Kulturstätte unweit der Burg Mildenstein.