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| 18:33 Uhr

Zurück nach Elsterwerda
Klaus Dittrich kehrt in die „Heimat“ zurück

Künstler Klaus Dittrich (l.) mit Ausstellungsgestalter Jürgen Kaselow in der Kleinen Galerie Elsterwerda. Das Ausstellungsgespräch ist am 20. April.
Künstler Klaus Dittrich (l.) mit Ausstellungsgestalter Jürgen Kaselow in der Kleinen Galerie Elsterwerda. Das Ausstellungsgespräch ist am 20. April. FOTO: Frank Claus / LR
Elsterwerda. Der heute in Berlin beheimatete Künstler stellt in Elsterwerda 86 Lithografien und Keramiken aus. Von Frank Claus

Klaus Dittrich ist in der Bad Liebenwerdaer Region vielen noch gut bekannt. Vor wenigen Jahren hat er im Kreismuseum mit einer Schau, die große Teile seines künstlerischen Lebenswerkes umfasste, viele Besucher angezogen. Der Mann, der in Wittenberg geboren und in Bad Liebenwerda aufgewachsen ist, sagt heute: „Ich bin durch mein Elternhaus und den Bad Liebenwerdaer Zeichenlehrer Michael Müller für die Bildenden Künste interessiert worden.“ Michael Müller, wie viele Kinder mögen bei ihm Zeichenunterricht gehabt haben und wie viele werden es wohl sein, die er „angesteckt“ hat? Klaus Dittrich, der später Physik studierte und im Stahl- und Walzwerk in Gröditz arbeitete, ist jedenfalls einer von ihnen.

Nach Elsterwerda hat er 74 gerahmte Lithografien und Keramiken mitgebracht, dazu zwölf weitere unter Glas ausgelegte Lithografien. Den Gesamteindruck seiner Schau überlässt er nicht dem Zufall, sondern seinem Freund Jürgen Kaselow – ein Mann, der als Ausstellungsgestalter viele namhafte Schauen in Szene setzte. Nach vielen Jahren Pause hat sich Klaus Dittrich mit dem „faszinierenden Flachdruckverfahren“, wie er sagt, wieder beschäftigt. In seinen Lithografien zeigt er vornehmlich Landschaften, aber auch Akte.

Und eins sollten Sie nicht übersehen: die „Ratekatze“ aus Stein. Ob Ihre Phantasie reichen wird, 16 und mehr Tiere zu entdecken?