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Klares „Ja“ für Waldflora-Jugendtreff

Sie freuen sich, dass der Treff in der Waldflorastraße in Angriff genommen wird: Elsterwerdas Jugendkoordinatorin Nicole Pipiale, Tobias No-thing (16), Tom Liebig (16), Stefanie Reichelt (15), Jessy Groß (15) und Stefan Salessky (17, v. l.). Foto: Antje Posern
Sie freuen sich, dass der Treff in der Waldflorastraße in Angriff genommen wird: Elsterwerdas Jugendkoordinatorin Nicole Pipiale, Tobias No-thing (16), Tom Liebig (16), Stefanie Reichelt (15), Jessy Groß (15) und Stefan Salessky (17, v. l.). Foto: Antje Posern FOTO: Antje Posern
Elsterwerda. Das ehemalige Internat in der Waldflorastraße soll künftig ein Treffpunkt der Elsterwerdaer Jugend sein. Die Vorbereitungen werden jetzt in Angriff genommen. Dabei wird auch auf eine gute Nachbarschaft mit den Anwohnern gesetzt. Von Antje Posern

Um Jugendarbeit leisten zu können, bedarf es eines zentralen Anlaufpunktes für junge Leute in der Stadt. Diese Voraussetzung hatte Thomas Görzen, Geschäftsführer des Elsterwerdaer gemeinnützigen Vereins zur Förderung der beruflichen Bildung, bei einer Zusammenkunft mit Vertretern der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung deutlich auf den Punkt gebracht. Aber auch die Jugendlichen fordern einen Treff. Wer nicht in die "Banane" nach Kraupa geht, trifft sich zum Beispiel auf dem Markt. "Jetzt wird's dort ganz schön kalt. Auch für die nächste Generation nach uns wäre ein zentraler Treffpunkt wichtig", sagt stellvertretend der 16-jährige Tom Liebig aus Elsterwerda.

Fraktionsübergreifend haben die Stadtverordneten jetzt grünes Licht dafür gegeben, dass der Trägerverein die nächsten Vorbereitungsschritte gehen kann. "Wir werden die Betriebskosten durchrechnen, um der Stadt eine Hausnummer nennen zu können", nennt Görzen einen dieser Schritte. Fest steht für ihn, dass hier die Stadt bei der Finanzierung gefragt ist. Seitens des Vereins seien Öffnungszeiten und Betreuungspersonal zu klären. Für die Einrichtung der Räumlichkeiten will der Verein die Jugendlichen mit ins Boot holen. "Wir wollen die Türen öffnen und dann gemeinsam an die Gestaltung gehen", sagt Thomas Görzen. Es werde zu überlegen sein, mit welchen Angeboten gestartet werden soll und was wachsen kann.

In Etappen zu beginnen, lautete mit Blick auf die Kosten auch eine Forderung aus den Reihen der Stadtverordneten. Von ihnen kam der Hinweis, von vornherein mit den Anwohnern zu reden, um Ärger wie am Kraupaer Klub auszuschließen. So war ein Probenraum für Bands auf Skepsis gestoßen, wobei dieser im hinteren Teil des Gebäudes eingerichtet werden könnte.

Trotz aller Kostenbedenken sind die Fraktionen froh, ein geeignetes städtisches Objekt für den Treff gefunden zu haben. Neben Ideen, ihn am Holzhof oder im alten Gesellschaftshaus Hoppenz anzusiedeln, sei die Waldflora mit der Vereinsunterstützung im Rücken die realistischste Variante, hieß es nach dem Treffen vor Ort. Der Sozialausschuss soll das Thema weiter begleiten. Die Stadtverordneten wollen sich im März mit dem Projekt und den anfallenden Kosten beschäftigen.