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Kies für Ortsumfahrung kommt jetzt doch aus benachbartem Zeischa

Großbaustelle Ortsumfahrung von Bad Liebenwerda – hier ein Blick vom Haidchensberg aus in Richtung Schwarze Elster.
Großbaustelle Ortsumfahrung von Bad Liebenwerda – hier ein Blick vom Haidchensberg aus in Richtung Schwarze Elster. FOTO: M. Claus/mcl1
Bad Liebenwerda. Die Anwohner von Bad Liebenwerda verfolgen den zügigen Baufortschritt an ihrer künftigen B-183-Ortsumfahrung mit großer Aufmerksamkeit. Inzwischen wird auch schon im Abschnitt zwischen den Bahngleisen der Strecke Falkenberg-Elsterwerda und der Tankstelle am Haidchensberg der Kies aufgeschüttet. Frank Claus

Ursprünglich sollte das Material aus dem sächsischen Liebersee angefahren werden. Doch in letzter Minute konnte sich die bauausführende Firma Richard Schulz Tiefbau GmbH & Co. KG Schwarzheide doch noch Schürfrechte am benachbarten Kiessee Zeischa sichern.

Für die Stadt Bad Liebenwerda ist das ein Glücksfall. "Die Firma hat sich in Gesprächen mit uns so kooperativ gezeigt, dass sie auch auf unsere Wünsche beim Abbau weitgehend eingehen will", so Bürgermeister Thomas Richter, der diese Art der Kooperation ausdrücklich würdigt. "Das Unternehmen wird beim Kiesabbau den Neigungswinkel so herstellen, dass wir, wenn das Gebiet einmal aus dem Bergrecht entlassen wird, gut in die Lage versetzt werden, unsere touristischen Ziele umzusetzen", sagt der Bürgermeister.