Die RUNDSCHAU erkundigte sich bei Michael Stübgen, CDU-Kreisvorsitzender in Elbe-Elster, nach den Gründen. Aus der Oppositionsrolle heraus könnte die CDU doch am 17. Februar befreit vom Leder ziehen?
Das ist richtig. Wir bedauern die Absage auch. Aber es geht nicht.Warum nicht?
Es ist eine Finanzfrage. Die Landespartei ist nach dem Superwahljahr ausgepowert. Und die Kreis-CDU kann das auch nicht ausgleichen.Eine Nummer kleiner war keine Alternative?
Nein. Wir wollen keine Abspeckversion. Wenn Politischer Aschermittwoch, dann richtig.Mit einem zugkräftigen Redner. War das das Problem?
Nein. Wir haben immer einen Redner gewinnen können - mal einen stärkeren, mal einen weniger starken.Haben Sie vor einem Jahr zu vollmundig verkündet, dass die Veranstaltung dauerhaft in Doberlug-Kirchhain stattfindet?
Dabei bleibt es. Im nächsten Jahr geht es wieder richtig zur Sache - in Doberlug-Kirchhain.Mit Michael Stübgen sprach Heike Lehmann.