„In unserer Region ist es mit Ferienjobs sehr schwierig. Die Firmen bieten solche Gelegenheiten für Jugendliche kaum an“ , erklärt Liane Kochan von der Agentur für Arbeit in Bad Liebenwerda. Deswegen sollte man sich schon frühzeitig um einen Ferienjob kümmern. Angebote gibt es noch am ehesten in der Gastronomie, in Ferienlagern als Betreuer, in der Landwirtschaft und anderen saisonbedingten Branchen. Wer bei Anfragen bei Unternehmen kein Glück hat, muss es über „Vitamin B“ probieren. Einfach mal bei Bekannten und Verwandten anfragen.
Was musst Du bei der Jobsuche beachten„ Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, wer wie lange arbeiten darf: Jugendliche dürfen grundsätzlich nur vier Wochen im Jahr jobben. Ab 13 Jahren sind höchsten zwei Stunden pro Tag gestattet, dann auch nur leichte Arbeiten, wie Babysitten und Zeitungenaustragen. Ab einem Alter von 15 Jahren sind acht Stunden pro Tag erlaubt, wobei 40 Stunden in der Woche nicht überschritten werden dürfen. Bis zu einem Alter von 15 Jahren darf die Beschäftigungszeit nur zwischen sechs und 20 Uhr liegen, bei Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr zwischen fünf und 21 Uhr. Generell tabu sind Arbeiten bei extremer Hitze und Nässe, sowie Beschäftigungen am Samstag und Sonntag.
Kohle scheffeln ohne Ende“ Vergiss es! Übersteigt der Verdienst die 325-Euro-Grenze, wird für den Arbeitnehmer die Lohnsteuer fällig. Die bekommst Du bei einer Steuererklärung aber zurückerstattet. Nicht vergessen: Lohnsteuerkarte besorgen!
Der gängige Stundenlohn für Ferienjobs bewegt sich erfahrungsgemäß zwischen vier und fünf Euro. (kv)