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Jetzt wird in Bad Liebenwerda offen über Epilepsie geredet

Bad Liebenwerda. Am Mittwoch, 6. Mai, um 17. 30 Uhr findet in Bad Liebenwerda das erste Treffen der Selbsthilfegruppe für Epilepsie statt. Initiator Toni Büttner erklärt der RUNDSCHAU die Ziele und Ideen der Gruppe.

Wie kam es zur Gründung einer Selbsthilfegruppe?
Ich bin Mitglied im Behindertenbeirat von Bad Liebenwerda. Aber die Arbeit dort habe ich mir etwas anders vorgestellt. Ich finde es sehr wichtig, den Austausch zwischen Betroffenen zu ermöglichen. Bei einer der nächsten Sitzungen hat sich Reiko Mahler vom Gesundheitsamt des Landkreises vorgestellt. Er hat mich bei der Idee, eine Selbsthilfegruppe zu gründen, von Anfang an sehr unterstützt.

Welche Ziele verfolgen Sie damit?
Besonders wichtig ist das gegenseitige Lernen. Betroffene und Angehörige können Erfahrungen austauschen und ihre Probleme mit anderen teilen. Das hilft, freier zu werden von der Krankheit. Denn Epilepsie ist eine schwierige Krankheit. Ich selbst leide seit 17 Jahren darunter.

Wo finden die Treffen statt?
Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag im Monat im Gesundheitsamt in Bad Liebenwerda, Riesaer Straße 19. Wer beim ersten Treffen dabei sein möchte, kann sich gerne bei mir (Telefon: 0174 9915276 ) oder beim Gesundheitsamt (Telefon: 035341 978703) melden.

Mit Toni Büttner sprach

Anja Brautschek