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Itec will Melkanlagen in Afghanistan anbieten

Itec-Chef Siegfried Deutschmann erklärt Sardar Muhammad die Melktechnik. Foto: Rösler
Itec-Chef Siegfried Deutschmann erklärt Sardar Muhammad die Melktechnik. Foto: Rösler FOTO: Rösler
Elsterwerda. Der Export von Melktechnik aus Elsterwerda soll erweitert werden. Die Firma Itec GmbH plant, auch auf dem afghanischen Markt Fuß zu fassen. Vor Kurzem war der ehemalige Wirtschaftsattachee der afghanischen Botschaft, Sardar Muhammad, in der Elsterwerdaer Firma zu Gast. red/ik

Bereits seit dem Jahr 2001 pflegt die Itec GmbH Kontakte nach Zentralasien. Geschäftsführer Siegfried Deutschmann besuchte mit seinen Mitarbeitern Bernd Hoffmann, Bernd Vetter und Jürgen Bormann schon oft diese Region. Ihr Ziel: einen neuen Markt für Melkanlagen zu erschließen. Über das Kontaktbüro des „Firmenpools Thüringer Unternehmen in Mittelasien“, sei der Kontakt mit Sardar Muhammad, ehemaliger Wirtschaftsattachee der afghanischen Botschaft, zustande gekommen. Anfang dieser Woche besuchte der afghanische Wirtschaftsvertreter, der für ausländische Firmen Kontakte in seiner Heimat knüpft, das Elsterwerdaer Unternehmen. „Mit den ersten Melkanlagen wollen wir im kommenden Frühjahr auf den afghanischen Markt“, stellt Itec-Geschäftsführer Siegfried Deutschmann in Aussicht.

Auch an eine Messebeteiligung in Kabul werde gedacht. Sardar Muhammad habe einen ausgezeichneten Eindruck von der Qualität der Melktechnik aus Elsterwerda gehabt und kehre mit einem Zertifikat der deutschen Firma und mit vielen guten Wünschen in seine Heimat zurück. Sein größter Wunsch für sich und sein Volk sei jedoch Frieden und der Wiederaufbau des geschundenen Landes.

Die Itec GmbH, die Anfang dieses Jahres ihr 15-jähriges Firmenbestehen feierte, exportiert die in Elsterwerda hergestellten und montierten Melkanlagen zum größten Teil ins Ausland. Ein druckluftgesteuerter automatischer Melkarm gehört zu den neuesten Entwicklungen des Elsterwerdaer Melktechnik-Spezialisten, der im Gewerbegebiet-Ost ansässig ist.