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In Mühlberg werden Fragen gesammelt

Mühlberg. In der Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend hat Bürgermeisterin Hannelore Brendel noch einmal deutlich erklärt, warum sie aktuell einer Absichtserklärung zum Zusammengehen in der Kurstadtregion nach einem Amtsgemeindemodell nicht zustimmen könne. Sie hat damit erste konkrete Fragen in den Raum gestellt, die es nun von den anderen Mitstreitern im Verbund der Kurstadtregion-Verbund zu beantworten gilt. Sylvia Kunze

Die Bürgermeisterin führte aus, dass sie nicht zustimmen könne, solange sie zum Beispiel nicht wisse, welche Bedingungen das Land an die Bewilligung des Pilotprojektes stelle, wie die kleinste Gemeinde des Verbundes künftig noch auf Aufgaben vor Ort wie zum Beispiel die Schule Einfluss nehmen könne, welcher finanzieller Spielraum überhaupt dafür noch bleibe und welche Organisationsform die Verwaltung vor Ort habe.

Diese und weitere Fragen werden in der Elbe-Stadt aufgelistet und weitergereicht. Thomas Richter, Sprecher der Kurstadtregion, hat im Gegenzug versprochen, diese so schnell wie möglich zu beantworten. Er will erste Antworten gar schon bis zum Dienstag liefern, wenn sich beim Workshop ohnehin alles um die Kurstadtregion dreht.

Als Gast der Stadtverordnetenversammlung argumentierte er vor den Mühlberger Abgeordneten, dass man das Pilotprojekt als Chance sehen solle, viele Dinge noch selbst steuern zu können und möglichst bald die Weichen dafür zu stellen.

Dienstag, 4. Oktober, Workshop Kurstadtregion, 18 Uhr im Rathaus