Der Energieversorger enviaM bietet Blackout-Erlebnistage für Schulen in Brandenburg an. Die Unterrichtstage im Dunkeln finden am 10. und 11. März statt. In der Brikettfabrik Louise in Domsdorf sind Neuntklässler der Geschwister-Scholl-Oberschule Ruhland und Siebtklässler der Karl-Eduard-von-Lingenthal-Oberschule Ortrand zu Gast. Im Projekt, so ist einer Pressemitteilung des Unternehmens zu entnehmen, setzen sich die Schüler auf vielfältige Weise mit dem Leben ohne Strom auseinander. Ein Dozent führt durch das Objekt und beantwortet dabei alle Fragen zum Thema Energie.

Schüler lernen in der Louise Essenzubereitung ohne Strom

In einem theoretischen Teil, so heißt es weiter, erarbeiten die Schüler die Auswirkungen eines Blackouts auf den Alltag. Um das Gelernte zu vertiefen, sollen anschließend verschiedene Situationen während eines Stromausfalls spielerisch dargestellt werden. Auch das Mittagessen werde eigenständig ohne Strom zubereitet. Am Nachmittag sind demnach verschiedene Aktionsmodule wie „Sinneserfahrung im Dunkeln“ und „Tischtennis unter Schwarzlicht“ geplant. Außerdem können die Schüler mit dem enviaM-Experimentierkoffer Energie durch Wind herstellen, diese in einem Kondensator speichern und dann für ein Experiment verwenden.

Schülern soll in der alten Brikettfabrik zusätzliches Wissen vermittelt werden

„Strom gehört selbstverständlich zu unserem Alltag. Viele können sich die Konsequenzen eines längeren Stromausfalls nicht vorstellen. Die Blackout-Erlebnistage ergänzen nicht nur den Physikunterricht mit Faktenwissen, sondern regen auch zum Nachdenken an. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Schüler viele Aha-Erlebnisse mit nach Hause nehmen“, sagt enviaM-Projektleiterin Susanne Weiß.

Die kostenfreie Exkursion ist für Klassenstufe sieben bis zwölf geeignet. Insgesamt finden im aktuellen Schulhalbjahr acht Projekttage statt. Weitere Stationen sind die Arche Nebra in Sachsen-Anhalt und das Wasserkraftwerk Mittweida in Sachsen.