Ende gut, alles gut. Die Hofkapelle Elbe-Elster hat am Sonntag ihre einwöchige Probenphase im Bürgerhaus in Bad Liebenwerda aufgenommen. Dabei bekamen die jungen Musiker bei ihrer Anreise mit, dass die Deutsche Bahn ein Pünktlichkeitsproblem hat. Der Zug der Violinisten aus Amsterdam auf dem Berliner Hauptbahnhof kam zu spät an, der letzte Zug, um Bad Liebenwerda zu erreichen, war weg. Gleiches in Falkenberg, wo die Musiker aus Den Haag, die in Leipzig landeten und mit dem Zug weiterfuhren, den letzten Anschluss in die Kurstadt ebenfalls verpassten. Mitglieder des Lions-Clubs Bad Liebenwerda-Elsterwerda, die die Probenwoche finanzieren und das Konzert am Donnerstag um 19 Uhr im Bürgerhaus Bad Liebenwerda präsentieren, übernahmen den Fahrdienst.

Am Sonntagvormittag dann ein freundliches Willkommen für die Studenten aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Japan und den Niederlanden in Bad Liebenwerda. Lions-Präsident Wilhelm Neustadt und weitere Clubmitglieder besprachen den Wochenablauf, der als Überraschung am Dienstag einen Kurzbesuch in der Frauenkirche und eine Führung in der Semperoper in Dresden vorsieht.

Bis in den späten Abend haben die Musiker am Sonntag erstmals für das Konzert, das so in der nächsten Woche bereits in Den Haag gespielt wird, geprobt. Der Titel „Hofkapelle Elbe-Elster“ ist beim Internationalen Gebrüder-Graun-Wettbewerb zum ersten Mal für die beste Ensembleleistung vergeben worden. Der Preis sieht drei einwöchige Probenphasen und je ein Konzert vor. Beim Auftritt am Donnerstag gibt es nicht nur Graun-Musik. Begonnen wird mit Mozarts „Kleiner Nachtmusik“, es folgen Stücke von Carl Philip Emanuel Bach und Georg Friedrich Händel. Karten zu 15 Euro gibt es im Vorverkauf (Abendkasse 18,50 Euro) in der Touristinfo Bad Liebenwerda und in der Stadtapotheke Elsterwerda. Telefonische Kartenhinterlegungen können über Tel. 0171 5803440 vereinbart werden. Das rbb-Fernsehen dreht am Montag in Wahrenbrück und Bad Liebenwerda.