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In Bad Liebenwerda hat sich "Die deutsche Mitte” etabliert

Bad Liebenwerda. In Bad Liebenwerda hat sich bei einem ersten Stammtisch eine Ortsgruppe der Partei - Die Deutsche Mitte - (DM) etabliert. Darüber informiert Bernd-Jürgen Fritsch aus Neuburxdorf, inzwischen pensionierter ehemaliger Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bad Liebenwerda. red/fc

Die noch junge Vereinigung habe seinen Aussagen zufolge erst etwa 3500 Mitglieder und wolle sich bereits an den Bundestagswahlen im September beteiligen.

Um dieses Ziel zu erreichen, seien im Land Brandenburg etwa 2500 Unterstützungsunterschriften; aus dem ganzen Bundesgebiet etwa 40 000 erforderlich. Verlautbarungen im Internet zufolge ist nach Ansicht der Partei jetziges Regierungshandeln nicht mehr zukunftsfähig. Bernd-Jürgen Fritsch zu wesentlichen Programminhalten: "Ein wesentlicher Programmpunktpunkt der DM ist die Frage nach Krieg und Frieden. Wir sind gegen Hochrüstung, gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr im Rahmen der Nato, gegen die Erzeugung von Flüchtlingsströmen und gegen Atomwaffen in Deutschland. Aber auch das heutige Geldsystem mit Zins und Zinseszins, Zockerei und die zum Teil krasse Ungleichheit der Verteilung des Reichtums in der Bevölkerung ist Gegenstand."

Der nächste öffentliche Stammtisch findet am 8. Juni um 18 Uhr in der Gaststätte "Goldener Stern" in Bad Liebenwerda statt.