In Elsterwerda hat das Impfzentrum in der Elbe-Elster-Halle neben dem Elsterschloss-Gymnasium am 19. Januar nach leicht holprigem Starttag seine Arbeit aufgenommen – und das, wie mehrere Reaktionen belegen, mit außerordentlicher Hingabe für die Impfwilligen.
„Das können Sie sich gar nicht vorstellen“, sagt Roswitha Freiwald (82) aus Bad Liebenwerda am Telefon. „So zuvorkommend, freundlich, so ruhig wie das alles geht, das müssen Sie unbedingt mal öffentlich loben“, sagt sie. „Schon die Soldaten am Eingang, einfach wunderbar. Jeder wird zu seinem Platz geleitet, Gehbehinderte werden unterstützt“, berichtet sie. „Und wenn Sie im Wartebereich oder nach der Impfung im Beobachtungsbereich sitzen, kommen Leute, die dich fragen, wie es dir geht.“ Auch ihre Freundin Brigitte, die am Freitag zur Impfung war, habe sich so lobend geäußert.

Elsterwerda

Lobende Worte für das Impfzentrum Elsterwerda

Klaus Boden (81) aus Bad Liebenwerda war mit seiner Frau zum Impftermin. „Wunderbar, reibungslos, freundlich – ich musste Sie einfach mal anrufen und Ihnen davon berichten“, sagt er am Rundschau-Telefon. „Ich war mit meiner Frau ein paar Minuten eher da, wir sind sofort in Empfang genommen worden.“
„Das Gesamtprozedere, einfach klasse“, sagt Werner Böhm aus Reichenhain und meint: „Das müssen Sie mal schreiben, weil es wird einfach viel zu viel gemeckert.“ Auch der Arzt im Ruhestand, Dr. Gustav Bekker aus Elsterwerda, ist begeistert und schreibt, „ich möchte helfen, Impfzögerer oder Unwillige zu überzeugen. In der Elbe-Elster-Halle laufe alle „wie am Schnürchen“. Es sei „alles durchorganisiert, und die zahlreichen Helfer sind nicht nur freundlich, sondern auch sehr hilfsbereit“, schreibt er.
Dabei sei das Anmeldeprozedere wirklich nicht einfach gewesen. „Als ich nach zahlreichen und schwierigen Telefonaten den Impftermin in Elsterwerda endlich erhielt, wurden ich und meine Lebenspartnerin heute geimpft. Es war wirklich alles perfekt organisiert. Daher gebührt allen Akteuren im Impfzentrum unser Dank.“ Als einstiger Arzt wolle er „allen Risikopatienten und den hochbetagten Menschen die Impfung dringend empfehlen. Sie schützen Ihr Leben und das Ihrer Mitbürger“, schreibt Dr. Bekker.

Begrenzte Terminvergabe für Elsterwerda

Dr. Christian Wehry, Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigung, zeigt sich am Sonntag sehr erfreut von den Reaktionen, die den Mitarbeitern in den Impfzentren gut tun und sie sehr motivieren dürften.
Für die Impfzentren Elsterwerda, Frankfurt/Oder, Oranienburg, Brandenburg, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz können ab Sonntag, 24. Januar, wieder Termine unter der 116117 vereinbart werden. Leider, so der Pressesprecher, stehen weiterhin nur begrenzte Impfstoffmengen – für die genannten Zentren seien es 7500 Dosen – zur Verfügung. Daher könnten vorläufig Erst-Impftermine in diesen Impfzentren nur bis zum 12. Februar vergeben werden. Für weitere Informationen verweist er auf die Internetseite des Landes zum Thema.
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